Montag, 2. Dezember 2013

chaOScacher on Tour - mit "Mein Fernbus" nach Hannover

Bild 1: Facebook-Banner zum zweiten Bustest
Osnabrück/Hannover. Nachdem das Monopol der Deutschen Bahn, welches durch ein Gesetz aus dem Dritten Reich geschützt wurde, durch ein Gesetz gekippt wurde haben sich schnell einige Firmen gefunden, welche mit Hilfe von Fernbussen verschiedene Klein- und Großstädte Deutschlands verbinden. Da dies auch für Geocacher eine günstige Variante ist zwischen Städten zu pendeln habe ich mir einen Test verschiedener großer Fernbus-Unternehmen über mehrere Monate vorgenommen. In dieser Test-Reihe lege ich mein Hauptaugenmerk auf Preise, Angebot und Service der Busunternehmen, welche Osnabrück als Standort anfahren.

Der Plan
Durch den Berufsgeocacher bin auf das Unternehmen "FlixBus" aufmerksam geworden. Ich merkte schnell, dass der Fernbus-Markt stark umworben wird und beobachtete in Facebook auch die neu angebotenen Strecken und Spezials von "Mein Fernbus" und "ADAC Postbus". Nach mehreren Wochen  habe ich beschlossen alle Fernbusse zu testen, welche Osnabrück mit weiteren großen Städten Deutschlands verbinden. Dies ist bisher bei den obigen drei genannten der Fall. Sollten weitere hinzu kommen werden diese auch unabhängig getestet.


Die Ticketbuchung und Reiseplanung
Am 22. August startete "Mein Fernbus" mit der Verbindung Münster <-> Osnabrück <-> Melle <-> Bünde <-> Bad Oeynhausen <-> Hannover <-> Berlin. Im Vorfeld startete das Berliner Unternehmen, welches durch zwei Studenten gegründet wurde, eine Werbeaktion in der Osnabrücker "Kamp Promenade" an der ich mich ebenfalls beteiligte und zwei 10 €-Gutscheine erlangte. Auf unserer Facebook-Seite, als auch im privaten Umfeld,
startete ich eine Umfrage über meinen nächsten Zielort für den Bustest und die Wahl viel auf die Landeshauptstadt Niedersachsens. Die Verbindung Osnabrück <-> Hannover kostet für Frühbucher um Internet 11 € (im Bus 22 €; Bahnpreis: 22 € - 29 €). In Kombination mit den Gutscheinen buchte ich somit für 2 € Hin- und Rückfahrt.
Im weiteren erkundigte ich mich in der Hannoveraner Geocacher Szene nach empfehlenswerten Geocaches. Prompt wurde mir die "SchAHAtzsuche"-Reihe der AHA (Abfallwirtschaft Region Hannover) empfohlen. Außerdem fiel die Buchung in den Zeitraum des Weihnachtsmarkt Hannover. In der Woche vor der Fahrt fand sich noch eine nette Begleitung für diesen Test und das Ticket war schnell gebucht und bezahlt.

Wartezeit am ZOB Osnabrück, Einstieg und Abfahrt
Bild 2: Pünktliche Abfahrt im verregneten Osnabrück
Gegen 07:30 Uhr traf ich mich mit meiner Mitfahrerin am Osnabrücker Hauptbahnhof und wir machten uns zusammen durch den Regen auf den Weg zur nahen Bushaltestelle der Fernbusunternehmen und gesellten uns zu den anderen Wartenden. Nach einigen Minuten warten bog das grüne Vehikel pünktlich um die Ecke. Der Check-In durch den Busfahrer ging flott durch die Reservierungsliste auf seinem Smartphone und sehr freundlich vonstatten. Keiner der Fahrgäste hatte größeres Gepäck zu verstauen. Somit saßen wir schnell im bisher spärlich besetzten Bus, wodurch die sieben in zusteigenden Personen eine ausreichende Platzwahl hatten.

Bild 3: WLAN Speed
Die Plätze in dem Bus sind bequem und bieten ausreichend Beinfreiheit und lassen sich auch zur Seite in den Gang verschieben um auch genug Armfreiheit zum Nachbar haben zu können. Genau wie im Bus des bereits getesteten Konkurrenzunternehmens befindet sich in der Decke über jeweils zwei Plätzen Leselichter, Lüftung, ein Service-Knopf und eine Steckdose. Die Preise für die On-Bord-Verpflegung gestalten sich auch sehr Human. Ein erster Test des WLANs zu Fahrtbeginn viel genau wie bei "FlixBus" sehr ernüchternd aus. Im weiteren Fahrtverlauf gelang der Zugang ins World Wide Web mit einer Downloadrate von 1,7 Mb/s. Nachdem ich mich in das Netzwerk eingeloggt hatte lief dieses größtenteils au ch stabil und problemlos. Während eines Zwischenstopps konnte ich mich sogar 30 Meter vom Bus entfernen und hatte immernoch eine funktionierende Verbindung

Auf der Fahrt mit jederzeit überpünktlichen Zwischenstopp in Melle, Bünde und Bad Oeyenhausen reagierte der Fahrer offen und locker auf die Fragen und Wünsche der Passagiere. Auf halber Strecke nach Berlin fand ein Fahrerwechsel auf einem Rastplatz statt um die gesetzlichen Ruhezeiten einhalten zu können.


Müllcontainer, Weihnachtsmarkt und der Maschsee
Gut 15 Minuten früher als der Fahrplan es besagt erreichten wir unseren Zielort Hannover. Der grobe Plan für den Tag war einige der empfohlenen Geocaches zu machen, den Weihnachtsmarkt zu besuchen und ein wenig die Stadt zu erkunden.
Zu Anfang lenkten wir unsere Schritte zum "TB-Coin Hotel am Hbf" (GC4E9MG) und fanden auch prompt das Logbuch. Leider war dies aber nur ein Ersatzlogstreifen und keine Dose mehr zum tauschen von besagten Coins oder TBs.

Bild 4: AHA-Geocache
Einige hundert Meter weiter entdeckten wir unseren erste kommerziell aufgestellten Geocache der AHA-Werke, welche durch die Firma Geheimpunkt (Video) erstellt wurde. Nachdem vor Ort die gestellt Aufgabe gelöst war konnten wir uns in das Logbuch von "SchAHAtzsuche: Trügerischer Schein" (GC4GA8W) eintragen. Ein wenig enttäuscht waren wir schon. Ein so großes Behältnis bietet auch bei diesem Titel deutlich mehr Möglichkeiten. Wir gaben der aus zwölf Caches bestehenden Reihe noch eine Chance und suchten "SchAHAtzsuche: Diorama" (GC4GA8N). Bis wir die Dose fanden dauerte es eine Weile. Als wir sie dann sahen waren die nötigen Zugangsinformationen schnell gefunden und das Behältnis geöffnet. Sehr schön gemacht und die Einblicke haben uns auch gefallen. Was man von solchen kommerziellen Geocaches halten soll muss jeder für sich entscheiden. Mein Favorit werden sie jedenfalls nicht.


Bild 5: Eingangstor zum Weihnachtsmarkt Hannover
In der Innenstadt der Leine-Metropole füllten sich die zahlreichen Geschäfte und Weihnachtsmärkte bereits mit der konsumfreudigen Kundschaft unter selbige wir uns auch mischten. Der liebliche Duft von gebrannten Mandeln, Glühwein, Maronen, umspielte unsere Nasen und trieb den Hunger in unseren Magen. So kontaktierte ich wiedermal eine Geocacherin aus der Hannoveraner Szene und erhielt den Tipp das "Pfannkuchenhaus" zu besuchen. Vor Ort mussten wir jedoch feststellen, dass dieses erst zu späterer Stunde öffnet. Also führten uns unsere Schritte in das amerikanische Restaurant der Sandhexe.

Als Hunger und Durst gestillt waren entschlossen wir uns eine Runde um den bekannten Maschsee zu drehen. Auf dem Weg kamen wir an der im Krieg zerstörten St. Aegidienkirche vorbei. Auch wenn dort kein Geocache liegt zog mich dieses zerstörte im Stadtbild abstrus wirkende Sandsteingebäude an. Interessante Kunstinstallationen in Kombination mit geschichtlicher Aufbereitung sorgen hier für einen besonderen Charme. Besonders die Bodenlinie mit Bedeutung (findet sie selber heraus ;-)) hat es mir sehr angetan.

Auf dem Weg zum Maschsee kamen wir nahe des großen Hannoverschen Rathauses auch an "Kreislauf der Gesteine" (GC2327G) vorbei und verließen das Museum mit vagen Antworten. Diese gilt es nach der Tour noch zu recherchieren. An der nordöstlichen Ecke des Maschsee stießen wir noch auf "97 Lauf!" (GC4QR9D) wo ich mit Tomaten auf den Augen geschlagen war, aber das zweite Augenpaar das Versteck  schnell erblickte. Wenige hundert Meter weiter am nordwestlichen Eck des großen Sees, welcher duch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme entstanden ist, sprang uns "LOVE" (GC3TA5J) sofort ins Auge. Aber selbst nach mehreren Ideen und Versuchen blieb uns dieses kleine Döschen verschlossen. Beim Spaziergang am Ufer blieb uns dann - trotzakrobatischer Künste - auch "Sea Tree (reloaded)" (GC37BA1) verborgen. Das für  Logbuch sollte sich dann bei "96...Alte Liebe..." (GC461XK) am Süd-Ufer nur kurz vor unseren Blicken verstecken können.

Geocaching verbindet
Auf dem Rückweg durch die Innenstadt versorgten wir uns noch mit köstlichen warmen Mutzen auf dem Weihnachtsmarkt und hatten noch ein wenig Zeit. Somit führte uns der kleine Abstecker zu "Pilzsuche" (GC21MFG) der schnell und unauffällig gehoben war und übergaben das Logbuch an zwei andere Geocacher, welche für ein Konzert aus Frankfurt angereist waren. Nach kurzem Small-Talk, einem Mysterie in der Nähe, welchen wir noch abgriffen, wurde uns noch bei einem Metropolenbesuch der Cache "Hart am Wind - echte Seebären gesucht!" (GC48B12).

Die Rückfahrt verlief dann genauso pünktlich und reibungslos wie die Hinfahrt.

Das Fazit über Mein Fernbus
Der Test des derzeitigen Marktführers verlief ohne größere Probleme. Die Buchung ging schnell und unkompliziert vonstatten und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt ebenfalls. Festzuhalten ist für diese eigentlich kurze Strecke, dass die Bahnpreise im selben Rahmen liegen (sofern das NDS-Ticket gewählt wird; ICE ist doppelt so teuer). Das Personal war nett und hilfsbereit, hat Fragen der Reisenden beantwortet und für eine lockere Reiseatmosphäre gesorgt. Die Ausstattung ist (wie oben beschrieben) modern und für Fernreisen geeignet und die Bordverpflegung vergleichsweise günstig.
Das WLAN funktionierte teilweise, aber wenn dann sehr gut und schnell.
Verglichen mit FlixBus steht Mein Fernbus vor dem blauen Busunternehmen. Differenzieren muss man hier nach der Entscheidung für den Fernbus, dass nicht alle Unternehmen dieselben Städte verbinden.

Aber dazu gibt es in der großen Zusammenfassung mehr Infos. Diese wird wahrscheinlich nach dem Test des ADAC Postbus im Februar niedergeschrieben.

Dienstag, 15. Oktober 2013

chaOScacher on Tour - Mit dem "FlixBus" nach Berlin

Osnabrück/Berlin. Nachdem das Monopol der Deutschen Bahn, welches durch ein Gesetz aus dem Dritten Reich geschützt wurde, durch ein Gesetz gekippt wurde haben sich schnell einige Firmen gefunden, welche mit Hilfe von Fernbussen verschiedene Klein- und Großstädte Deutschlands verbinden. Da dies auch für Geocacher eine günstige Variante ist zwischen Städten zu pendeln habe ich mir einen Test verschiedener großer Fernbus-Unternehmen über mehrere Monate vorgenommen.

Test 1: Flixbus

Der Plan
Durch den Berufsgeocacher bin auf das Unternehmen "FlixBus" aufmerksam geworden. Ich merkte schnell, dass der Fernbus-Markt stark umworben wird und beobachtete in Facebook auch die neu angebotenen Strecken und Spezials von "Mein Fernbus" und "ADAC Postbus". Nach mehreren Wochen  habe ich beschlossen alle Fernbusse zu testen, welche Osnabrück mit weiteren großen Städten Deutschlands verbinden. Dies ist bisher bei den obigen drei genannten der Fall. Sollten weitere hinzu kommen werden diese auch unabhängig getestet.

Die Ticketbuchung und Reiseplanung
Bild 1: Berlin-Spezial Werbung von FlixBus
Als "FlixBus" in Facebook ein Berlin-Spezial ab 1 € anbot zögerte ich nicht lange und buchte ohne zu wissen, ob ich an dem gewählten Datum Urlaub erhalten würde. Die Tickets waren wohl innerhalb einer Stunde deutschlandweit vergriffen. Schnell waren die 4 € für zwei Personen (Hin- und Rückfahrt) per PayPal überwiesen und der Urlaub am nächsten Tag genehmigt. Ebenso schnell fand sich auch eine zweite reiselustige Person.
Über Couchsurfing wurden einige Personen in Berlin angeschrieben um eine Übernachtungsmöglichkeit und Insider-Tipps für den Hauptstadt-Trip zu erhalten. Nach einer Weile war auch diese Frage gelöst und im Stadtteil Charlottenburg wurde uns ein Nachtlager in einer Studenten-WG angeboten. Ohne einen Plan in die Hauptstadt zu fahren sollte aber auch nicht sein. So nahmen wir uns vor das Festival of Lights, das Berliner Dungeon und den Mauerpark Flohmarkt zu besuchen. Außerdem wollten wir uns Zeit für einige spontane Insider-Tips unseres Gestgebers nehmen.

Wartezeit und Anwendungen
Wie vom Reiseanbieter empfohlen fanden wir uns 15 Minuten vor der Abfahrtszeit am ZOB am Osnabrücker Hauptbahnhof mit unserem wenigen Gepäck ein und warteten zusammen mit einigen anderen Fernbusreisenden im Schutz eines kleinen Wartehäuschens bei regnerischem Wetter auf den Bus. Ein wenig ungehalten über die geringen Verspätungs-Informationen aller Anbieter waren die meisten Wartenden, aber auf gezielte Twitter-Anfragen reagierte zumindest FlixBus schnell und mit begründender Antwort. Zeitgleich mit dem "FlixBus" aus Münster traf auch ein "Mein Fernbus" auf dem Weg nach Berlin mit 40 Minuten (Stau-)Verspätung aus Münster in Osnabrück ein. Ich empfahl eine App zu Entwickeln in der aktualle Verspätungen, als auch Standort der verschiedenen Busse angezeigt werden. Diese scheint sich laut FlixBus bereits in Entwicklung zu finden.

Einstieg und Abfahrt
Bild 2: Start der zwei konkurrierenden Giganten in Osnabrück
In Osnabrück stiegen insgesamt acht Fahrgäste in den Flixbus und mehr in den des Konkurrenzunternehmens. Der Busfahrer scannte schnell und routiniert die Fahrkarten, verstaute das Gepäck der Fahrgäste und schon waren wir on the Road gen Osten. Im Bus fand sich schnell ein Sitzplatz und in den gemütlichen und modernen Sitzen lies sich die Reise gut genießen. Einige Reisende luden bereits ihre elektronischen Geräte über die in der Decke über jedem Sitzpaar installierte Steckdose auf. Somit lässt sich auch über längere Strecken über Laptop/Tablet oder Handy arbeiten oder auch Medien genießen. Ein erster Speed- und Verbindungs-Test des an Bord befindlichen offenen WLAN-Netzes ergab ein ernüchterndes Ergebnis von 0,0 MB Down- und Uploadrate. Auch weitere Tests ergaben kein besseres Ergebnis. Schade, denn dies wird mitunter auf der Internetplattform des Anbieters beworben. Die meisten wählten sich somit in die Mobilfunktnetze ein. Eine Lampe über jedem Platz versorgt alle Leseratten, die auf die nicht elektronische Papiervariante zurückgreifen wollen mit ausreichend Licht um die mitgebrachte Lektüre zu genießen. Ich machte mich daran die Schullektüre "Maus" (sehr lesenswertes und emotional ergreifendes Comic über den Holocaust) zu lesen, welche ich mir in der ruhigen Busatmosphäre zu Gemüte führen konnte. Das ein oder andere Mal musste ich den Inhalt des Buches erst einmal verarbeiten und selbiges einige Minuten zur Seite legen. Nach einem Zwischenstop in Hannover erreichten wir mit einer Stunde Verspätung den ZOB Berlin nahe des Messegeländes der Spree-Stadt.
In der Buslinie, welche uns direkt zu unserer Gastgeber-WG fahren sollte, besorgten wir uns die City Tour Card Berlin für 48 Stunden im Bereich AB für 16,90 €. Diese lege ich jedem Wochenendtouristen in unserer Hauptstadt nahe, da so eine flexible Erkundung möglich ist.

Couchsurfing: Neue Lebensweisen kennenlernen
Unser Gastgeber begrüßte uns trotz der vorangeschrittenen Stunde in der Wohnung, welche wir erreichten indem wir einen ruhigen Innenhof durchquerten. In dieser war sofort die Reiseerfahrung unseres Hosts zu erkennen, was sofort für genug Gesprächsstoff sorgte. In dem Geheimtipp "Cafe Bilderbuch" wurde bei Bier, Berliner Weisse und anderen Getränken die ein oder andere Couchsurfing-Geschichte und politische Meinung ausgetauscht. Als letzter verließen wir dann zu Ladenschluss die Lokalität.
Am nächsten Morgen konnte nach einer frischen Dusche mein erstes (bewusstes) veganes Frühstück genossen werden und der Tag in der Regierungsstadt begonnen werden.

Ein gruseliger (Cache-)Samstag in Berlin
Bild 3: Gedenkstätte nahe des Brandenburger Tores
Mit unserer Fahrkarte erkundeten wir die wolkenverhangene Hauptstadt per Bus, U- und S-Bahn und besuchten einige der typischen Touristen-Hot-Spots wie den Alexanderplatz, Sony-Center, Brandenburger Tor, Unter den Linden, Straße des 17. Juli und das Reichstagufer.
Besonders berührt hat mich eine Gedenkstätte hinter dem Brandenburger Tor, welches sich mit der Geschichte der Verfolgung von Sinti und Roma während des Dritten Reiches beschäftigt. Viele der Orte aus der bereits erwähnten Schullektüre fanden sich dort wieder und ich bekam einen weiteren beängstigenden Eindruck des Schreckens des Holocaust.

Bild 4: Eingang des Berlin Dungeon
Ein besonderes geplantes Highlight war der Besuch des Berlin Dungeon mit Halloweenspezial. Nach einer Stunde Wartezeit konnten wir uns mit 36 Anderen in die schaurigen und stimmungsvollen Räume begeben und wurden von den Schauspielern in die Show mit eingebunden. Ich habe meinen Kopf verloren und eine schreckhafte Junggesellin erhielt ein Holzschild mit der Aufschrift "Die Braut die sich traut". Sie musste besonders oft in dem Programm herhalten und leiden. Da ich den Besuch sehr empfehlen kann will ich hier nicht Spoilern und kann euch sagen, dass die Darsteller eine Klasse arbeit machen und der Eintrittspreis voll gerechtfertigt ist.

Bild 5: Lego-Giraffe am Sony-Center
Vor dem geplanten Abendprogramm wurden noch einige Geocaches gesucht. Den Anfang machte Marx-Engels-Forum (reloaded) (GC3J2TY) in der Namensgebenden Denkmalanlage in Berlin-Mitte und führte uns zum Berlin's Second (but first virtual) Cache (GC57DD), dem markanten urbanen Berliner Mauerstück am Sony Center. Der krönende Abschluß gelang uns dann am berühmt berüchtigten Lego - einer ist zuviel (GC13Y2Y). Mit einigen anderen anwesenden Geocachern untersuchten wir die große Giraffe auf der auch einige Kinder herumkletterten. Sie scheint wohl des Öfteren repariert werden müssen. Nach genauer Untersuchung gelang der glückliche Griff und das kleine Logbuch lag in unseren Händen. Kaum gefunden setzte stärkerer Regen ein und die Entscheidung zur Stärkung vor dem "Festival of Lights" wurde in einer amerikanischen Pizzabäckerei in die Tat umgesetzt. Als die kalorien- und fettreiche Mahlzeit verputzt war sollte unser Weg und zu den Illiminationen des bereits erwähnten Festivals an markanten Bauwerken in der gesamten Innenstadt führen, aber dieser Plan sollte Buchstäblich ins Wasser fallen. Ein Wolkenbruch mit Blitz und Donner machte uns einen Strich durch die Rechnung. Somit führte uns unser Weg mit der Linie 100 lediglich an einigen wenigen angestrahlten Attraktionen wie der Siegessäule, dem Brandenburger Tor und dem Lustgarten vorbei.
Unser Gastgeber begrüßte uns wieder freundlich und zeigte uns noch einige lustige Clips und Filme, welche ihn sehr prägen und seine (politische) Einstellung deutlich machten. Ich fand es in diesem Umfeld sehr schön ein wenig über die Menschen und die Stadt zu Erfahren.

Flohmarkt und /vegetarischer/veganer Brunch
Bild 6: Frühstücks-Buffet
Am Sonntagmorgen wurden die Taschen schnell gepackt und zusammen mit dem Host der 45-minütige Weg zum Mauerpark Flohmarkt angetreten. Dieser ist schon lange kein Geheim-Tip mehr und zieht viele Touristen an. Wer früh genug kommt muss sich hier nicht durch die Massen quetschen. So konnte ich noch ein Schnäppchen machen und ein wenig mehr Berliner Kultur sehen. Im Anschluß nahmen wir einen kurzen Weg in Kauf um uns bei einem vegetarisch/veganen Brunch im "Cafe Morgenrot" (Kollektivbetrieb) rechtzeitig einzufinden. Bereits vor Ladenöffnung bildet sich hier eine Schlange hungriger Frühaufsteher, welche auf Einlass warten. Zum Flair des Ladens trägt direkt daneben das Haus der "Kastanienallee 86" bei, welches von Akivisten (ka86.de) besetzt wurde. Im Cafe, welches ohne eine Leitung betrieben wird, fanden wir noch einen Platz und konnten uns an dem reichhaltigen Buffet bedienen und mussten am Ende nur das zahlen, was es uns Wert war. Ein sehr interessantes und funktionierendes System.


Die Rückfahrt
Bild 7: Ankunfts- und Abfahrtzeiten am ZOB Berlin
Nach dem stärkenden Frühstück ging es per U-Bahn zurück zum ZOB Berlin an dem die Busse aus ganz Deutschland und einigen Teilen Europas eintreffen. Die großen Anzeigetafeln verrieten uns, dass wir noch einige Zeit hatten und erkundeten ein wenig die Gegend. Dabei fiel mir insbesondere auf, dass das Unternehmen "Mein Fernbus" auch hier bisher am stärksten vertreten ist. Als dann unser FLixBus pünktlich eintraf wurden wie auf der Hinfahrt die Koffer schnell verpackt, die Tickets kontrolliert und der voll besetzte Bus die Heimfahrt antrat. Während der Fahrt las ich weiter meine Schullektüre zu Ende. Am fehlenden Internet hat sich auch in diesem Bus nichts geändert. 20 Minuten zu früh trafen wir dann in Hannover ein wo die meisten Reisenden die Pause nutzen um sich schnell mit Fast Food einzudecken. Nach einem weiteren Sprint erreichte der Bus pünktlich Osnabrück.

Das Fazit über FlixBus
Ersteinmal positiv gestimmt mit kleinen Abzügen in der B-Note. Der (Stau-)Verspätung war zu verkraften und das (nicht vorhandene) Internet nicht zwingend notwendig. Die Busfahrer waren freundlich und der Fahrstil sehr angepasst. Auf Nachfragen der Kunden antworteten Busfahrer, als auch Mitarbeiter in den sozialen Netzwerken schnell und kompetent und gingen auf Verbesserungsvorschläge ein. Die Ausstattung der Busse geht mit den Steckdosen über die Standard-Anforderungen hinaus und die Sitze waren angenehm, auch über mehrere Stunden. Die Reisenden setzten sich vorwiegend aus jüngeren Leuten, vorwiegend Studenten zusammen, aber auch ältere Menschen waren an Bord. Die Atmosphäre wärend der beiden Fahrten war sehr ruhig und entspannt.

Wer sich für die Fahrt mit Fernbussen entscheidet sollte ein wenig Zeit mitbringen und im Anschluß keine Termine haben, denn Verspätungen und die längere Fahrtzeit werden deutlich merkbar. Dennoch rechtfertigt der günstige Preis der Bahn oder dem Auto gegenüber dies.





Mittwoch, 2. Oktober 2013

GPS-Konkurrenz zum Geocaching? - oder - Die Welt der Location Based Games

Deutschland/Facebook. Seitdem das GPS-Signal für die breite Öffentlichkeit zugänglich ist gibt es zahlreiche Möglichkeiten mit dieser Technik zu arbeiten. Mitunter als erstes entstand wie wir alle wissen die Idee eines GPS-Stash-Hunt (später Geocaching). Daraus haben sich verschiedene Geocache-Datenbanken gebildet, welche heute noch nebeneinander existieren und um die Gunst der Nutzer buhlen. Aber auch andere findige Köpfe dachten sich interessante GPS-basierte Spiele aus und nutzten die damals vorhandene Technick aus. Seit geraumer Zeit spriesen diese Spiele wie Pilze aus dem Boden und werden als neue Idee und unter neuem Namen verkauft. Geworben wird (mitunter auch auf Facebook durch gesponserte Links) oft unter einer Verbindung zu Geocaching.

Seid ihr in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+ unterwegs? Habt ihr dort in euren Interessen "Geocaching" angegeben und "liked" oder "+" ihr entsprechende Links/Seiten/Gruppen auf den verschiedenen Plattformen? habt ihr dies mit JA beantworten können seid ihr in die Werbemachinerie eingebunden und erhaltet somit gezielt Anzeigen zu euren Interessengebieten.

City Target
Heute (01.10.2013) bin ich über eine ebensolche Anzeige in Form eines gesponserten Links (siehe Bild) in Facebook gestolpert! In einem Werbetext á la "Wohnst du noch oder Lebst du schon!" bewirbt die "Target Event GmbH" das neue Spiel "City Target" und setzt Geocaching als "von gestern" gleich. Nach erstem lesen der Beschreibung handelte es sich bei diesem GPS-Spiel um eine Art "Jagd nach Mr. X", welches den meisten von euch durch das Gleichnamige Brettspiel bekannt sein könnte. In diesem auf derzeit 18 Veranstaltungsorte begrenzte "Game Center" werden für 1 bis 140 Personen ca. 49 €/Pers. fällig. An dieser Stelle setzte mein Interesse einen Testlauf zu starten aus und ich recherchierte lediglich weiter. Meines Erachtens ist diese Art von Bezahl-Anwendung nur etwas für Firmen oder Gruppen für Teambildende Maßnahmen, welche die Initiatoren auf ihrer Internetseite augenscheinlich auch ansprechen wollen. Privatpersonen wird dieser hohe Preis meiner Einschätzung nach deutlich abschrecken. Auf der Internetseite der Firma finden sich außerdem noch viele weitere Informationen über das Spiel in Form von Fotos, Trailer und Erklärvideos, welche Interessenten von einem der drei Location Based Games überzeugen soll. Neben "City Target" (á la Jagd nach Mr. X) wird auch "Team Me Up" (Mischung aus Wherigo und Challenge-Cache) und "Operation Freddy" (Mischung aus Wherigo und Multi-Cache mit Konkurrenzcharakter) angeboten, welche ebenfalls auf einem mobilen Endgerät gespielt werden (müssen!) und vor allem das Zusammenspiel mehrer Personen im Fokus haben.

Neue Idee! - Oder doch alter Käse?

Wer sich bereits seit einiger Zeit mit Location Based Games (LBG) beschäftigt weiß diese Frage eindeutig zu beantworten. Neben Geocaching ist vor einigen Monaten mit Googles "Ingress" oder der Open Street Map Anwendung "Kort" zwei mehr oder weniger große Spiele auf dem Markt gelandet. Und dies sind nur zwei von vielen Anwendungen. Bei den oben genannten kostenpflichtigen Ideen der Target Event GmbH handelt es sich um eine auf Smartphones und Tablets optimierte Version der neuesten Generation der LBG, denn bereits vor einigen Jahren starteten viele verschiedene Standortbasierte Spiele auf der gesamten Welt. Eines von ihnen war das, auf Grund der damalig geringen Verbreitung von Smartphones, erfolglose Spiel "Fast Foot Challenge" (Video). Vergleicht man es mit dem neuen Spiel (Video) so sind die parallelen schnell erkennbar. Dennoch ist einzugestehen, dass die neue Variante der heutigen Zeit und Anforderungen angepasst ist.

FAZIT!?!
Durch die geschickte Wahl des Publikums und der Wahl von Begrifflichkeiten in der Anzeige lässt sich diese in den sozialen Netzwerken gezielt platzieren. So kann der Werbende mit geringen Kosten eine breite Masse ansprechen. Dadurch können viele Kunden geworben werden, aber auch mit Kritik muss gerechnet werden. Die Idee von "City Target" ist keinesfalls neu, aber wer sich ein wenig mehr in Spielregeln und -mechanik einliest sieht schon einige größere Neuerungen in den Spielen. Das größte PRO-Argument für diese Anwendung ist in meinen Augen der Fokus auf den Team-Charakter für große Gruppen. Das größte CONTRA-Argument hingegen sind die ziemlich hohen Kosten, welche Privatpersonen vom abschrecken könnten. Am Ende verhält es sich eigentlich wie immer: Jeder soll für sich selber entscheiden was er/sie machen möchte und was nicht. Ich möchte mit diesem Artikel lediglich auf die neuen Möglichkeiten aufmerksam machen und eventuell eine Diskussion und Erfahrungsaustausch anregen.

Eure Meinung?
Wie ist eure Meinung zu LBG? Welche verschiedene Spiele habt ihr ausprobiert und welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Eine Diskussion unter diesem Artikel ist möglich.

Freitag, 13. September 2013

chaOScacher goes Geocoinfestival 2013 - Tag 3 (MEGA, Jeremy, 12-ICON)

Bild 1: Logo des GCF 2013 in Prag
Prag. Am vergangenen Sonntag fand in Prag das MEGA-Event "GEOCOINFEST EUROPE 2013 - Prague" (GC3JJJJ) statt.JBereits seit mehreren Monaten war der Termin bekannt und die mehr als 2.500 "Will-Attend"-Logs zeugten vom Interesse der Coinverrückten Szene aus aller Welt. Neben den Damen und Herren von Groundspeak aus dem HQ zog es auch den ein oder anderen Shop-Betreiber und andere Bekannte Cacher und Gegenstände in die Stadt an der Moldau. In Teil 1 schrieb ich über die Anreise,  erste Caches und Events, als auch meine erste Couchsurfing-Erfahrung. Im Teil 2 ging es insbesondere um Fortbewegung in der Stadt. Außerdem waren das MAZE und 24-Stunden-Rennen ein Thema und wurde abgeschlossen mit dem Besuch des Fernsehturms bei Sonnenuntergang um einen Überblick über Prag zu bekommen. Nun möchte ich mich unter anderem dem CITO-Event, MEGA-Event und dem ganzen drumherum inkl. unserer geplanten 12-ICON-Tour widmen. 

Bild 2: Coin zur GPS MAZE EUROPE Ausstellung in Prag
Da das "GCF EU 2013 - CITO GeoStromovka" (GC4F67C, 1/12 ICONS) bereits in den frühen Morgenstunden begann verließ ich die Couchsurfing-WG leise ohne wen zu wecken und fuhr per TRAM und METRO zum Eventgelände. Zusammen mit meinen Teamkameraden und weiteren Geocachern befreiten wir den Park von allem Möglichen unrat und loggten uns in direkter Nähe zum MAZE-Zelt in das CITO-Logbuch ein. Danach trugen wir noch im bereits besuchten "GPS MAZE EUROPE - Czech Republic" (GC45GGA, 2/12 ICONS) unsere Teilnahme an der Ausstellung im in Leder gebundenen Logbuch ein. Eine Coin und T-Shirt hatte ich mir bereits am Vortag gesichert. Nun ging es zum ersten Mal auf das offizielle MEGA-Eventgelände wo sich ein Teil des Teams zur Anmeldung in die Warteschlange einreihte und der andere Teil den Mysterie "Egyptska mystery"Y(GC33VDJ) widmete. Nach gelungender Anmeldung für das MEGA-Event  sammelten wir bereits fleißig die Zahlen für den Event-Mysterie, welchen wir später in unsere ICON-Tour mit einbezogen.

Bild 3: MEGA-Wand
Im Eingangsbereich der Event-Halle erwartete uns eine Foto-Ausstellung, TB/Coin-Tauschkorb und zwei Signal-Maskottchen zum discovern und fotografieren. In der Haupthalle waren an den Seiten verschiedene internationale Coinshops angesiedelt, während in der Mitte eine Bühne und Bierzeltgarnituren vor selbiger zu finden waren. Hier fand das Hauptprogramm statt und die Band "ABBA Stars Revival" trat auf. Direkt neben der Bühne war das Logbuch zum "GEOCOINFEST EUROPE 2013 - Prague" (GC3JJJJ, 3/12) in Form eines riesigen Mosaiks zu finden. Jedes Team konnte eine Scherbe an die Wand kleben und mit seinem Namen versehen. Das Ergebnis konnte sich zum Ende hin sehen lassen. Im hinteren Teil der Halle konnte jeder Cacher eine Stecknadel auf den ausgehangenen Ländern in seinen Wohnort stecken. Ein großes Plakat war das Logbuch für "GCFEU 2013 - Geocoin Show 2013" (GC4717A, 4/12) zu der auch viele verschiedene Geocoins in Vitrinien ausgelegt waren. Diese wurden vor Ort fleißig von vielen discovert. Das Bühnenprogramm hat mich uns nicht so angesprochen, weshalb wir uns wieder nach außen begaben. Dort entdeckteMich das mittlerweile berühmte "Rote Mega Sofa", welches erstmals in Berlin auftauchte und über Prora seinen Weg nach Prag fand. Ein Foto auf dem beliebten Möbelstück ließ ich mir natürlich nicht nehmen.

Bild 4: "Good Jeremy"-Coin
Bild 5: Rückseite der Jeremy-Coins
Wizardland hatte mittlerweile die zwei Lackeys "Bryan" und "Annie Love" in seiner Begleitung und nach einem netten Gespräch gesellte sich auch noch der Chef "Jeremy" persönlich in unsere kleine Runde und Herkunft und die Pläne für den restlichen Tag wurden erläutert. Sehr angetan war er von unserem Plan der 12-ICON-Tour, welche bereits einige vor ihm geäußert zu haben scheinen. Da Jeremy sich zu Hause eine eigene Coinsammlung aufbaut bot er seine persönliche Coin zum tausch innerhalb der Gemeinde an und da konnte ich natürlich auch nicht Nein sagen. Ich hatte das Glück eine der auf 310 Stück limitierte "GoodXJeremy"-Coins (Beschreibung bei badengeocaching.de) zu ergattern und gab dafür meine "LPC Immobilien Osnabrück"-Coin ab. Somit befindet sich nun ein Stück Osnabrück auch in Amerika. Wir bedankten uns beim Gründer von geocaching.com und setzten unsere ICON-Tour fort.

Diese führte uns über den Traditional "Lazarus (Stromovka Sojourn 2)" (GCWEHK, 5/12) zum Event-Mysterie "Poklad ve Stromovce" (GC4F8AX, 6/12) an dem sich mal wieder eine für MEGA typische Traube gebildet hatte. Auf dem Weg aus dem Park heraus in die Stadt kamen wir noch an dem einen Tag alten Earth-Cache "AGT 37: Meteorit Muonionalusta" (GC4K89F, 7/12) vorbei uns statteten dem Museum einen Besuch ab und sahen eine sehr interessante Ausstellung. Nachdem wir uns um die Aufgaben rund um den Meteoriten gekümmert hatten erkundeten wir noch Mars und Mond per Space-Cache-Mobil und5mussten merken, dass die Geländeverhältnisse dort oben andere als hier auf der Erde sind. Bis hier der erste Geocache liegt muss Groundspeak die Wertung T10 einführen! Dieser Earth-Cache war der bisher beste, welchen ich gemacht habe. Im Park stand anschließend noch der Multi-Cache "Kralovska obora - Stromovka" (GCRK5B, 8/12) auf dem Plan, welcher direkt vor dem vorangegangenen Cachetypen beginnt.

In der direkten Nähe zur Burg machten wir uns an den 500 Meter langen Wherigo "Stare zamecke schody / Old Castle Steps" (GC1NG77, 9/12) und konnten nach einigen Stufen und einer kurzen aber interessanten Geschichte auf Englisch die Dose finden und uns in das Logbuch eintragen. Einige Gehminuten weiter wartete  der Virtual "Cache my Czech (Prague)" (GCF496, 10/12) auf uns. Dieser befindet sich mitten auf der Karlsbrücke, welche DER Touristenpunkt in der goldenen Stadt bildet. Die Aufgabe zum loggen war schnell erfüllt und einige Cacher trafen wir hier natürlich auch an, welche sich ebenfalls an der Challenge versuchen wollten.

Bild 6: Logfoto zum Webcam-Cache
Nun stand nur noch die Heimreise an auf der wir die letzten beiden Cachetypen einsammeln wollten. Für den Webcam-Cache machten wir einen kleinen Abstecher gen Süden zu "Zbraslav Cleaner Webcam Cache" (GCPDPE, 11/12) wo auf dem Parkplatz bereits einige Cache-Mobile parkten und die dazugehörigen Personen auf dem Bürgersteig standen und fröhlich winkend in eine Webcam lächelten. Wir schlossen uns dieser Geste mit den geforderten Putzmaterialien an und fertigten auch ein Logfoto an. Die Nächsten standen bereits in den Startlöchern und wir räumten nach kurzem Cacher-Talk das Feld.

Geplant war als letztes Döschen für diesen Tag eigentlich eine Letterbox in Dresden, aber unser Fahrer überraschte uns mit einem Briefkasten, welcher auch alle Bedingungen erfüllte. An "EO-POST OFFICE Praha - Dolni Chabry" (GC25G2H, 12/12) angekommen suchten wir kurz den Behälter und konnten uns wenige Augenblicke später in das Logbuch einstempeln/loggen.2Es war also geschafft. Auf  der Heimfahrt haben wir unsere selbst gestellte Mission erfüllt und fuhren mit vielen neuen Erlebnissen, Erkenntnissen und neuen Bekanntschaften nach Hause. 

Fazit: Von meinem ersten MEGA-Event war ich sehr überrascht. Im Vorfeld habe ich in der gesamten Stadt mit überlaufenen Geocaches gerechnet. Aber ich musste feststellen, dass dies nicht der Fall war und nicht die Masse zählt, sondern der persönliche Kontakt untereinander und was jeder aus dem Tag macht. Es war sicher nicht das letzte MEGA auf dem ich war und freue mich schon auf weitere Veranstaltungen.

Aufgabe: Wer es nun bis hierhin geschafft hat darf nun die "Good Jeremy"-Coin discovern. Dazu müsst ihr die nicht all zu schwer versteckten Hinweise in diesem Artikel finden. In zwei Minuten sollte dies erledigt sein. ;-)





Donnerstag, 12. September 2013

chaOScacher goes Geocoinfestival 2013 - Tag 2 (Die Stadterkundung)

Bild 1: Logo des GCF 2013 in Prag
Prag. Am vergangenen Sonntag fand in Prag das MEGA-Event "GEOCOINFEST EUROPE 2013 - Prague" (GC3JJJJ) statt. Bereits seit mehreren Monaten war der Termin bekannt und die mehr als 2.500 "Will-Attend"-Logs zeugten vom Interesse der Coinverrückten Szene aus aller Welt. Neben den Damen und Herren von Groundspeak aus dem HQ zog es auch den ein oder anderen Shop-Betreiber und andere Bekannte Cacher und Gegenstände in die Stadt an der Moldau. In Teil 1 schrieb ich über die Anreise,  erste Caches und Events, als auch meine erste Couchsurfing-Erfahrung. Nun möchte ich mich unter anderem den verschiedenen Sehenswürdigkeiten von Prag am zweiten Tag widmen.

Tram, Metro und Exchange
Am Samstag ging es nach einem erholsamen Schlaf mit der TRAM und anschließend per METRO zum Stromovka-Park im nödrlichen Prag, in dem sich die meisten Events rund um das MEGA abspielen sollten. Froh war ich über die Begleitung durch meine Gastgeberin, welche zur Arbeit fahren musste, da ich  mich sonst im unbekannten Streckennetz verfahren hätte. Auf dem Weg tauschte ich meine Euros noch zu einem Kurs von 1 € zu 25 CZK in die einheimische Währung um.

MAZE, 24-Stunden-Rennen
Bild 2: Logo des GPS MAZE Europa
Am Messegelände angekommen sah ich bereits die ersten Geocacher, hielt einen kleinen Plausch und fand den Weg zum geplanten Treffpunkt mit meinem Team beim "GCF EU 2013 - 24 hodin GeoStromovka" (GC45H5T) - einem 24-Stunden-Rennen. Die Wartezeit nutzte ich um mir die Wanderausstellung "GPS MAZE EUROPE - Czech Republic" (GC45GGA) anzusehen, in der die Geschichte des GPS und Geocaching sehr anschaulich dargestellt wurde. Die Ausstellung hatte das erste Mal den Weg über den großen Teich nach Europa gefunden.  Die Texte waren alle in tschechisch gehalten, aber interaktive Objekte standen in drei Sprachen (Tschechisch, Englisch und Deutsch) zur Verfügung. Am Eingang konnte für 100 CZK (=4 €) ein Handbuch zur Ausstellung erworben werden. In diesem befinden sich alle nötigen Informationen. Die interaktiven Objekte (Braille-Schrift-Verschlüsselung zum fühlen, Morse-Code am Telefonhörer, Spiegel-Laser-Rätsel usw.) zogen das Interesse der Besucher genauso wie das neue Garmin Monterra und verschiedene Geocoins zur Navigation auf sich. Am Ende konnte  ich noch eine der begehrten goldenen Geocoins zur Ausstellung und ein T-Shirt erwerben. Kurz darauf kam auch schon mein Team an.

Gemeinsam meldeten wir uns zum 24-Stunden-Rennen an und erhielten einen Termin gegen 13 Uhr. Somit blieb uns genug Zeit für einige Geocaches im Park, am Burgberg und in der Stadt. Besonders gefallen hat mir die entspannte Atmosphäre unter den Geocachern. An verschiedenen Dosen bildeten sich Log-Trauben und es gab genug Möglichkeiten Cacher aus aller Welt kennen zu lernen und Erfahungen auszutauschen. Auf unserem Weg durch den Stromovka-Park sahen wir wie einige Andere eine Dose aufwendig bargen und wir gesellten uns spontan zu ihnen. Beim loggen des Mysterie "Stargate cache #1" (GC18ZDT) bekundeten die Sachsen ihr Interesse mit uns den Multi zu beenden. Dies gelang uns mit einem kleinen Stop in einem Kiosk auf Grund der erhöhten Temperaturen kurz vor unserem Termin beim 24-Stunden-Rennen. Dort starteten unser Team nacheinander mit den Nummern 71 - 74 und konnten dem TB auf seiner Reise helfen. Mithilfe eines GPS am TB in einer Staffel-Tasche halfen insgesamt 400 Geocacher eine Strecke von 197 km zu transportieren. Das entspricht beständigen ca. 8,2 km/h! Gratulation.

Die schönen Seiten von Prag
Auf dem Weg in die Stadt kamen wir an einigen mehr oder weniger gut bewachten Botschaften vorbei. Wir konzentrierten uns aber auf die schönen Seiten der Stadt und fanden mit "The Letna Profile / Letensky profil" (GC1AH0N) einen schönen Earth-Cache, "Prague bridges 1 - Karluv most" (GC189E5) den meistgefunden Cache Europas und "Prague, Staroměstské náměstí" (GC6F37) einen historischen Virtual-Cache. Am Abend führte uns eine Termin-Reservierung beim Event "GCFEU 2013 - Zizkovsky vysilac" (GC45GJP) in den Fernsehturm der goldenen Stadt zum Zeitpunkt des Sonnentuntergangs. Die Organisatorin ZuZu begrüßte uns freundlich und auf Englisch wurde Cacher-Talk betrieben. Nach kurzem Warten konnten wir zu vergünstigten Preisen den Aufzug betreten. Mit dem Aufzug fuhren wir in 100 Meter Höhe und konnten die Aussicht genießen. Hier sagen Bilder mehr als 1000 Worte. ;-)

Bild 3: Panoramabild von einer der drei Räume der Aussichtsplattform mit Blick über Prag

Bild 5: Space-Sessel laden zum entspannen ein

Bild 4: Der Fernsehturm ragt in den Himmel
Bild 6: Blick über Prag bei Sonnenuntergang #01







Bild 7: Blick über Prag bei Sonnenuntergang #02
Bild 8: Blick über Prag bei Sonnenuntergang #03
Bild 9: Blick über Prag bei Sonnenuntergang #04

Bild 10: Blick über Prag bei Sonnenuntergang #05
Nach diesen Eindrücken fuhren wir wieder in die Stadt, wo sich die Wege wieder trennten. Ich genoß ein Bier bei Freunden von einer Jugendfreizeit und danach ging es wieder zurück zu meinen Gastgebern in der Couchsurfing-WG. Da das CITO am nächsten Tag sehr früh losgehen sollte wurde eine letzte Absprache getroffen und der Tag in weichen Federn beendet.

Tag 1
Tag 3

chaOScacher goes Geocoinfestival 2013 - Tag 1 (Die Anreise)

Bild 1: Logo des GCF 2013 in Prag
Prag. Am vergangenen Sonntag fand in Prag das MEGA-Event "GEOCOINFEST EUROPE 2013 - Prague" (GC3JJJJ) statt. Bereits seit mehreren Monaten war der Termin bekannt und die mehr als 2.500 "Will-Attend"-Logs zeugten vom Interesse der Coinverrückten Szene aus aller Welt. Neben den Damen und Herren von Groundspeak aus dem HQ zog es auch den ein oder anderen Shop-Betreiber und andere Bekannte Cacher und Gegenstände in die Stadt an der Moldau. 


Bild 2: Couchsurfing-Logo
Bereits seit mehreren Monaten waren sowohl Termin als auch Location des MEGA-Events bekannt. Zu dieser Zeit sammelte ich bereits erste Erfahrungen auf der Internetplattform couchsurfing.org als Host und Gastgeber für Radsportler und Wohnungssuchende. Um es auszutesten setzte ich eine öffentliche Anfrage für das Event-Wochenende in der goldenen Stadt online und wartete. Zwei Wochen vor dem MEGA-Wochenende trudelte eine Einladung einer Prager Couchsurferin ein, welche mir die Reise deutlich erleichtern und vergünstigen sollte. Nach mehrmaligen Mailkontakt waren alle Fragen geklärt und nun musste ich noch irgendwie in die tschechische Hauptsstadt kommen. Da sollte mir der Zufall aber helfen.

Bild 3: Feuer und Wasser
Bei dem FTF-Versuch bei meiner neuen Geocache-Reihe "Feuer und Wasser" begleitete ich das Team "...und Wasser" auf den letzten Metern und es stellte sich herraus, dass Herr Wikinger81 und Raistlin_Storm bereits planen zum besagten MEGA zu fahren. Schnell bekundete ich mein Interesse mitzufahren und in den nächsten beiden Wochen wurden zahlreiche Mails ausgetauscht. Sowohl die Fahrt, spezielle "Caches along a Route"als auch die Zeitplanung für das Wochenende inkl. unseres 12-ICON-Projekts wollten geklärt werden.

Am Freitagmorgen starteten wir (Raistlin_Storm, Wikinger81, wizardland und ich)  in den frühen Morgenstunden und fuhren über die deutschen Autobahnen gen Südosten über Leipzig und Dresden. Auf dieser Strecke durften wir den ein oder anderen Qualitäts-Cache finden, begutachten und bewundern. Dazu zählten für mich insbesondere "5* TB-Hotel A2/A14 Check In Now ..." (GC2CGVT), "Eventsäule - Project Geo Games 2012" (GC3NY0M) und "Horch und Guck" (GC3B7V9), welche alle durch eine große und sehr kreative Dose überzeugen konnten. An der Grenze zu Tschechien wurde ebenfalls noch ein Autobahn-Tradi gefunden, während die Vignette für unser Nachbarland gekauft wurde. Nach einiger Zeit kamen wir am Prager Flughafen beim Begrüßungsevent "GCF EU 2013 - Sraz trackovatelnych geovozidel" (GC45GH7) an und konnten die besondere Location genießen und startende und landende Flugzeuge beobachten. Ein Helikopter flog sogar wenige Meter über dem Parkhausdach auf dem wir uns befanden in einer scharfen Kurve hinweg. Nach diesem kurzen Stopp erkundeten wir spontan und kurz den unteren Prager Burgberg und fanden nahe der deutschen Botschaft den geschichtsträchtigen Mini-Multi "Walking Trabant SP1" (GC16QH5).


Bild 4: Mein Schlafplatz in der Couchsurfing-WG
Langsam wurde es dunkel und meine Begleiter brachten mich zu meiner Couchsurfing-WG m südlichen Teil Prags. Die Optik der Gegend und Häuser machte einen gemischten Eindruck auf mich und mit selbigen Gefühlen klingelte ich. Die Tür öffnete sich nicht! Sollte hier etwa Schluss sein für mich? NEIN! Zwischen den Bäumen kam meine Gastgeberin mit ihrem einäugigen Hund vom Spaziergang zurück und begrüßte mich in perfektem Englisch. Oben in der ruhigen und modernen WG war es sehr reinlich und modern. Manchmal kann die Fassade halt täuschen. Als alle meine Fragen geklärt waren und ich meinen Schlafplatz eingerichtet hatte lud mich Miriam, so hieß die Hosterin, dazu ein mit ihrem Partner und anderen Freunden in einem Restaurant um die Ecke zu essen. Bei dieser Gelegenheit erfuhr ich, dass "Ahoi" das tschechische "Hallo" ist. Hamburg lässt grüßen! Außerdem konnte ich mein Englisch gleich ein wenig verbessern und musste "Geocaching", "Geocoins" und "(Mega-)Events" den jungen Erwachsenen erklären. Da der nächste Tag ein wenig länger werden würde verabschiedete ich mich und legte mich auf meinem Schlafplatz zur Ruhe.

Tag 2

Dienstag, 13. August 2013

Bombenentschärfung am 25.08.2013 in Osnabrücker Mitte [UPDATE]

Bild 1: Evakuierungsbereich am 25.08.2013
Osnabrück. Am Sonntag den 25.08.2013 werden weite Bereiche um die Osnabrücker Innenstadt komplett für die Öffentlichkeit gesperrt. Auslöser für diese weitreichende Maßnahme ist mal wieder wahrscheinlich eine nicht detonierte Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, welche in der Nähe des "Bahnhof Altstadt" lokalisiert wurde. Ob es sich tatsächlich um einen solchen Blindgänger handelt wird von den zuständigen Stellen und Medien am 23.08.2013 bekannt gegeben. Von den Evakuierungsmaßnahmen werden ca. 8.500 Personen betroffen sein, welche im besagten Bereich leben und das Gebiet bis 11 Uhr verlassen haben müssen. Die Stadtwerke Osnabrück stellen wie gewohnt zu diesem Zweck Evakuierungsbusse zur Verfügung, welche das Schulzentrum Sonnenhügel in der Knollstraße anfahren.

Die Maßnahme kann sich im Extremfall bis in die Nacht hineinziehen. Für Fragen ist am Freitag, 23. August, und Samstag, 24. August, von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 25. August, von 8 Uhr bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0541 323-3331 geschaltet.

Weitreichende folgen bestehend außerdem für Bahnreisende: Ab 9 Uhr ruht der Betrieb zwischen Osnabrück Hauptbahnhof und Eversburg. Nähere Informationen erteilen der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke sowie die Deutsche Bahn, die NordWestBahn und die Westfalenbahn.

Natürlich liegen im evakuierten und gefährdeten Bereich auch einige Geocaches. Diese können selbstverständlich während der Entschärfung nicht angegangen werden. Die in der Innenstadt befindlichen Tradis, Multis, Mysteries und Wherigos legen somit eine kleine Pause ein. Wer sich an dem Tag dennoch körperlich und/oder geistig betätigen möchte kann eigenständig Dosen suchen oder an Aktionen von Osnabrücker Organisationen teilnehmen, welche des öfteren während solcher Zwangslagen angeboten werden.

Wir wünschen allen Betroffenen trotz der Räumung einen angenehmen Sonntag und hoffen auf einen positiven Verlauf. 
Weitere Infos auf:
VIDEO: http://www.os1.tv/Video/46403025001/?bctid=2601250504001

[UPDATE] Die Feuerwehr Osnabrück hat auf ihrer Facebook-Seite bekanntgegeben: Gute Nachrichten: Die geplante Evakuierungsmaßnahme am 25.8.2013 fällt aus - erste Sondierungen haben ergeben, dass es sich bei dem Verdachtspunkt nicht um eine Bombe handelt! 

Donnerstag, 8. August 2013

GTM 2013 - Der Countdown


Osnabrück/Deutschland. Die Sommerferien in Niedersachsen und einigen anderen Teilen Deutschlands sind nun vorbei und die fleißigen Schüler sitzen nun wieder in den derzeit mehr oder weniger warmen Klassenzimmern, während die Eltern in ihrem Job weiter knechten müssen. Dabei schweifen die Gedanken das ein oder andere mal an den vergangen Urlaub mit interessanter Umwelt und Geocaches zurück und lässt seine Freunde und Familie durch Erzählungen und Fotos daran teilhaben. Diesen Gedanken haben der Berufsgeocacher und travelgeek.de weitergeführt und den Wettbewerb "GeoTravelMoments 2013" ins Leben gerufen.

Bild 1: Mein Beitrag zum Wettbewerb
Mit diesem Wettbewerb wollen die Initiatoren das "Fernweh" auch bei Daheimgebliebenen wecken und rufen alle reisenden Geocacher dazu auf ihr schönstes Urlaubsfoto einzusenden und eine kurze Geschichte zu dem Bild zu erzählen. Dies geschieht natürlich auf freiwilliger Basis, aber ein weiterer Anreiz wird durch qualitativ hochwertige Preise im Gesamtwert von ca. 350 €, welche durch Garmin, Zecken und Dornen, traveldiary und cachetool.de zur Verüfung gestellt werden, geschafft. Ihr wart diesen Sommer auch unterwegs und wollt an dem Wettbewerb teilnehmen? Lest einfach die nachfolgenden Zeilen und folgt dem Link und schon seid ihr im Groben informiert und eure Teilnahme ist nur noch wenige Klicks entfernt.


Teilnahmebedingungen (Mitmach-Anleitung)
  • Geocaching (GPS, Cache, …) und Reisen (Landschaft, Kultur, …) muss in irgendeiner Weise erkennbar sein. Oder um es nochmal anders auszudrücken: Es soll eine Werbung sowohl für eine Region darstellen, als auch für das Geocaching.
  • Das Foto soll authentisch rüberkommen und nicht von einem professionellen Fotografen gemacht worden sein.
  • Fotos in bester Qualität und nicht zu kleinen Maßensollten eingereicht werden, die jedoch nicht  8 MB überschreiten dürfen.
  • Vergiss nicht, dass du die Rechte des Fotos besitzen musst und die Rechte Dritter nicht verletzt!
Wenn ihr ein geeignetes Foto von eurer diesjährigen Tour gefunden habt benutzt das Teilnahmeformular um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Einsendeschluß ist der 31. August 2013 um 23:59 Uhr. (siehe Countdown).


Ist euer Foto eingesendet heißt es eigentlich nur bis Anfang September zu warten. Dann startet zum einen die Voting-Phase für die Öffentlichkeit und zum anderen die Wahl der Jury für das beste Foto. Die Fach-Jury besteht aus Alexander Monsky (Geocaching-Podcast berufsgeocacher.de), Jens Freyler (Reiseliteraturverlag traveldiary.de), Markus Gründel (Autor der Geocaching-Reihe des Conrad Stein-Verlags) und Robin Meyborg (Reiseblog travelgeek.de).







Donnerstag, 27. Juni 2013

Phase 4: Konzepieren der App + Status der Vorschläge

Bild 1: Verschiedene GPS-Apps (Android)
Osnabrück/Deutschland.Es gibt wieder Neuigkeiten von den App-Entwicklern und somit vom der iOS-Projekt. Vor gut einem Monat starteten die Beiden Initiatoren ihre Arbeiten an der "Eierlegendenwollmilchsau", wie die App in der GC-Szene bereits genannt wird und befindet sich nun in der vierten Phase. Geocacher aus ganz Deutschland beteiligten sich an der Ideenfindungsphase und reichten bisher insgesamt 30 Ideen ein. Desweiteren suchen die Entwickler weiterhin einige Jury-Mitglieder, als auch BETA-Tester für die App. (siehe dazu diesen Artikel). In diesem Artikel möchten wir euch den Status zu den einzelnen Vorschlägen aufzeigen.

Wie der Internetseite der Entwickler zu entnehmen ist haben sie die ersten Funktionen für die Version 1.0 der App ausgewählt. Alle Funktionen, die nun mit in die erster Version übernommen werden, können über die normale Ansicht der Funktionsvorschläge eingesehen werden. Dort wurden die Funktionen auf den Status "gestartet" gesetzt und grün markiert. Derzeit sieht dies wie folgt aus (Stand 27.06.2013):

[GESTARTET]
  1. 1. API-Anbindung an GC.com
  2. 2. GPS "Trigger" - Akku!?
  3. 3. Info Austausch: Senden/Empfangen von Informationen
  4. 4. Pocket Queries importieren
  5. 5. Batterielaufzeit
  6. 6.Nutzung nur mit "GPS" Signal muss möglich sein
  7. 7.Fieldnotes Export als Datei
  8. 8. Datum & Uhrzeit sollten möglichst immer sichtbar sein!
  9. 9. Karte, welche sich in Fahrtrichtung ausrichtet [optional]
  10. 10. Mindestens c:geo-Funkionen
  11.  Übernahme von veränderten Koordinaten (z.B. bei Mysterys)
  12. Eingabe von Koordinaten
  13. Live-Karte

[GEPLANT]

  1. Unterstützung von Offlinekarten
  2. GPX-Trackaufzeichnung
  3. Keine Social Network Anbindung
  4. "Freunde-Karte"
  5. Anzeigen von Favoritenpunkten auf der Live-Karte
  6. Notruf- (Backtrack-)Funktion
  7. Hilfe holen: Nachrichten senden/ Adressbuch/ TJ-Funktion
  8. Eigene Notizen/ Koordinaten/ Formelberechnung/ Fotos
  9. Macrosprache wie beim CacheWolf
  10. Differenziertes Aktualisieren
  11. Freunde-Filter bei Cache-Logs
  12. Navigation zum Cache über externe Programme
  13. Nicknames anwählbar, um weitere Caches auszuwählen
  14. Reisecomputer
  15. Peilen & Los
[ABGELEHNT]
  1.  Unterstützung von opencaching.de [später geplant!]
  2. App auf iOS, Android und Windows Phone [später evtl. Android]
  3. Gespeicherte Caches per Bluetooth übertragen [unter iOS nicht möglich, evtl später über WiFi]
  4. Garmin-Kompatibilität [ Lizenzproblem, aber OSM-Offline-Funktion]
  5. Integrierter Wherigo-Player [Lizenz- und Patentprobleme]
Wer sich an der Ideenfindung, Jury und/oder Beta-Test beteiligen möchte meldet sich bitte bei den Entwicklern Michael Müller und Kevin Beyer. Wir werden das Projekt weiterhin begleiten und verabschieden uns nun vorerst in die Sommerpause. Happy huntig and enjoy the summer!

Donnerstag, 6. Juni 2013

Google Maps: Die neue interaktive Karte [How To-Anleitung] + UPDATE

Bild 1: Logo der Google Maps-App
Weltweit. Der Internetgigant "Google" ist nun mittlerweile seit 15 Jahren aktiv im Geschäft. Was als Suchmaschine begann und sich gegen einige Konkurrenten behaupten musste nahm immer größere Auswüchse an. So zählt neben der Suchfunktion, welche das Internet nach einem bestimmten Begriff durchsucht, nun mittlerweile auch ein eigenes soziales Netzwerk (Google+), das Android Betriebssystem für Tablets und Smartphones, eine Übersetzungsmaschine, Mailservice, Kalenderservice, Spiele wir Ingress (wir berichteten) und einige weitere Softwareprodukte zur Verfügung. In der näheren Zukunft wird das Unternehmen noch mit Google Glass eine weitere technische Innovation auf den Markt werfen. Nun hat Google die BETA-Test-Phase seines neugestalteten Google Maps gestartet, welches unter dem Namen "Helloworld" läuft, und ist zur Optimierung auf das Feedback der Nutzer angewiesen.

Zum vergrößern der Bilder auf selbige Klicken! Dieser Artikel spiegelt nur einige neue Methoden und Möglichkeiten wieder! Bei Rückfragen in den Kommentaren werde ich diese "Anleitung" gerne korrigieren und erweitern.

Eine Einladung zu diesem Test-Prozess können Interessierte auf der  Projektseite anfordern. Sobald nach wenigen Tagen Wartezeit die Einladung bestätigt wurde hat der User Zugriff auf alle alten und neuen Funktionen. Nach der Einladung steht nun allerdings die nächste Hürde an. Derzeit funktioniert der neue Kartendienst ohne große Ladezeiten nur im hauseigenen Browser "Google Chrome". Im Internet-Explorer und FireFox wird die neue Ansicht erst garnicht angezeigt oder das Linkbild zur Testseite fehlt. Hat der User diese Hürde überwunden kann er folgende Unterschiede mit einem Blick feststellen:

Bild 2: Vergleich der Google Maps-Kartenansichten in Google Chrome. Links (Alt) und Rechts (Neu)

Der erste Eindruck und erste Gehversuche
Auf dem ersten Blick fallen gleich einige Änderungen ins Auge. Zum einen füllt die Karte nun das gesamte Browserfenster aus und wird nicht wie in der alten Software von einem Layer zu 1/3 überdeckt. Das neue Eingabefenster befindet sich, genau wie alle anderen Auswahl- und Eingabeflächen, als Overlayer über der Karte. Dies sorgt für mehr Übersichtlichkeit. Zum Anderen handelt Google nunmehr nach dem Prinzip "Weniger ist mehr" und stellt somit nur noch für den Nutzer (wahrscheinlich) nötige Informationen auf der Karte dar und schützt vor einer übermäßigen Informationsflut. Dazu speichert der Internetdienst Suchanfragen und optimiert bei jedem Klick und während der Sucheingabe die Karte und Informationsfelder auf wesentliche Orte/Informationen. Bei den ersten Eingaben bekam ich den Eindruck, dass die Karte "intelligenter" geworden ist. Sie scheint zu wissen was ich möchte.

Das Suchfeld
Bild 3: Das Eingabefeld inkl. Orientierungs-Layer
Bild 4: Favorit Groundspeak HQ in Seattle
Google weicht von seiner Aufgabe als Suchmaschine auch weiterhin nicht ab und setzt auf ein optimiertes kleines Suchfeld in der oberen linken Ecke des Browserfensters und ist der Dreh- und Angelpunkt der Anwendung. Direkt unter selbigen befindet sich eine Auswahl zur Orientierung auf der Karte, welche je nach Kartenausschnitt verschieden ausfällt. So kann mit dem selektieren von "Verkehr" die aktuelle Situation auf den Straßen, "Öffentliche Verkehrsmittel" alle Bushaltestellen, Bahnhöfe & Co. inklusive Abfahrtzeiten/Linie oder "Mit dem Fahrrad" alle Radwege angezeigt werden. Sobald eine Eingabe in das Feld getätigt wird verändert sich die Anzeige und es werden Suchvorschläge unterbreitet. Ist die Eingabe vollzogen oder ein Vorschlag ausgewählt so stehen zahlreiche weitere Auswahlmöglichkeiten. Diese richten sich wieder individuell nach der Eingabe. Wurde der Suchbegriff "Pizza" eingegeben werden alle eingetragenen Pizzabäcker im Kartenausschnitt angezeigt. Wurde eine Firma, oder Adresse (wie in unserem Beispiel) angegeben so wird die komplette Anschrift, Bewertung durch Benutzer, Ansicht in Google Street View, Internetseite und Telefonnummer angezeigt. Kurz gesagt: Alle relevanten Informationen!

Die Favoriten 
Um die eigenen wichtigsten Orte schnell und gezielt anwählen zu können wurden die sogenannten Favoriten überarbeitet, welche mit einem Klick auf einen gelben Stern gespeichert werden können (siehe Bild 4: Groundspeak HQ, Seattle) und bei einer erneuten Suche ganz Oben angezeigt werden.

Bild 5: Anzeige alternativer Routen nach Suchanfrage
Der Routenplaner
Der Routenplaner hat im neuen Google Maps eine Komplettüberarbeitung erhalten. Bis vor kurzem war es nur möglich Strecken entweder nur mit "Auto", "zu Fuß" oder "mit dem Rad" zu absolvieren. Nun kommt die Option "Öffentliche Verkehrsmittel" (siehe oben) neu hinzu. Außerdem zeigt Google nach dem Auswählen von zwei Orten mehrere Möglichkeite Verkehrsmittel und Strecken auf der Karte an. Dabei steht die schnellste Verbindung (sofern dies nicht vom Nutzer anders eingestellt wurde) immer oben inkl. Dauer, Strecke (km/mile), aktuelle Verkehrslage, Linien, Umstiege, nächste Abfahrt usw. untereinander in einem weiteren Layer unter der Suchanfrage. Die alternativen können ausgewählt werden und sofort optimiert sich die Karte wieder auf die ausgewählte Strecke. Auch die Funktion "fahren über" ist weiterhin verfügbar, und kann bei allen Fortbewegungsmitteln (außer dem öffentlichen Verkehr) dem eigenen Wunsch angepasst werden, indem mit der Maus ein Streckenabschnitt verschoben wird. Wird eine bestimmte Methode der Fortbewegung gewählt so ändert sich folgendes bei genauer Betrachtung (zwischen den Reitern kann gewechselt werden):

Bild 6: Tour mit dem Auto
Auto: Anzeigen zwei (oder mehr) verschiedener Routen inkl. km und Dauer. Aktuelle Verkehrslage zeigt den Verkehrsfluß auf der Karte von grün (schnell) über gelb (mittel) bis rot (langsam) an. Ein Klick auf "Anleitung" zeigt eine Beschreibung mit Abbiegehinweise nach entsprechender Dauer und gefahrenene Kilometern. An dieser Stelle lässt sich auch einstellen, ob Autobahn und Mautstraßen vermieden werden sollen. Die Karte bleibt als kleine Ansicht erhalten.

Bild 7: Tour mit öffentlichem Verkehr
Öffentliche Verkehrsmittel: Zeigte eine (oder mehrere) Verbindungen zwischen den gewählten Orten an und unterscheidet zwischen verschiedenen Bus- und Zugarten. Die Dauer der Reise und die Regelmäßigkeit der Verbindungen (z. B. "Mo-So: 07:30-22:30 - alle 60 Minuten) und die nächste Abfahrt (z. B. 12:37 - 13:47 (1 Std. 10 Min.)) wird dem nutzer angezeigt. Mit einem Klick auf "Weitere Optionen und Zeiten" wird ein Zeitstrahl der möglichen Verbindungen angezeigt und dadrunter die Umstiegszeiten und -Orte. Über dem Zeitrahl lässt sich die Abfahrtzeit und -Datum verändern. Die Karte bleibt als kleine Ansicht erhalten.

Bild 8: Tour als Fußgänger
Fußgänger: Hier wird nur eine Strecke angezeigt, welche sich durch die unendlich vielen Punkte aber individuell verschieben lässt. Auffällig bei dieser Anzeige ist, dass vorsätzlich die Strecke an geraden Autostraßen vorbeiläuft, aber auch - für mich unerwartet - Wanderwege mit einbezieht. Genau wie beim Auto wird eine "Anleitung" mit Abbiegehinweisen nach absolvierter Strecke angezeigt. Enthälte die Strecke viele Abbiegungen so ist deie Anzeige mehrere Bildschirme lang. Die Karte bleibt als kleine Ansicht erhalten.
Bild 9: Tour mit dem Fahrrad

Fahrrad: Möchte der Nutzer die Strecke per Rad erfahren so wird wie beim Fußgänger eine Möglichkeit mit unendlich vielen Punkten angezeigt, welche individuell verschoben werden können. Die Radstrecke verläuft oft an Landtraßen und auf Radwegen, bezieht aber ebenfalls auch Wanderwege mit ein. Die "Anleitung" ließt sich genau wie bei "Auto" oder "Fußgänger". Enthälte die Strecke viele Abbiegungen so ist deie Anzeige mehrere Bildschirme lang. Die Karte bleibt als kleine Ansicht erhalten.

Anzumerken ist, dass keine Flugverbindungen gesucht/gefunden werden können, genauso wie Fährverbindungen. Daher ist ein übersetzen von Deutschland in Richtung Übersee derzeit noch nicht per Google Maps möglich.

Weitere Funktionen/Möglichkeiten
Google bindet in das neue Maps bereits einige vorhandene Infrastruktur ein. Diese erwähnen wir nur kurz an dieser Stelle. Zu diesen Funktionen zählen unter anderem Street View, Earth und 3D-Gebäude

Verbesserung durch User
Einigen dürfte die Nutzereinbindung zum erstellen einer öffentlichen Karte durch "Open-Street-Map" (eine kostenlose Karte, welche ein Gemeinschaftsprojekt darstellt) bereits bekannt sein. Nun bedient sich auch der Internetgigant dem Wissen der Nutzer und bittet um die Aktualisierung der Karte und Meldung von Fehlern. Dies geschieht bereits in der Testphase und lässt sich ohne große Erklärung vollziehen. Der Problembereich kann mit einem Kasten markiert und das Problem beschrieben werden. Wenn die Meldung eingegangen ist erhält der User noch eine E-Mail über diesen Vorgang und der Vorgang wird durch Google bearbeitet. Über die Durchsetzung der Änderung wird der User allerdings nicht informiert. [Sollte dieser Bereich noch weiter ausgeführt werden sollen schreibt mir bitte, welche Infos ihr euch wünscht].

UPDATE
Nun kann die Karte auch in anderen Browsern, wie z. B. Fireforx dargestellt werden!