Dienstag, 13. August 2013

Bombenentschärfung am 25.08.2013 in Osnabrücker Mitte [UPDATE]

Bild 1: Evakuierungsbereich am 25.08.2013
Osnabrück. Am Sonntag den 25.08.2013 werden weite Bereiche um die Osnabrücker Innenstadt komplett für die Öffentlichkeit gesperrt. Auslöser für diese weitreichende Maßnahme ist mal wieder wahrscheinlich eine nicht detonierte Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg, welche in der Nähe des "Bahnhof Altstadt" lokalisiert wurde. Ob es sich tatsächlich um einen solchen Blindgänger handelt wird von den zuständigen Stellen und Medien am 23.08.2013 bekannt gegeben. Von den Evakuierungsmaßnahmen werden ca. 8.500 Personen betroffen sein, welche im besagten Bereich leben und das Gebiet bis 11 Uhr verlassen haben müssen. Die Stadtwerke Osnabrück stellen wie gewohnt zu diesem Zweck Evakuierungsbusse zur Verfügung, welche das Schulzentrum Sonnenhügel in der Knollstraße anfahren.

Die Maßnahme kann sich im Extremfall bis in die Nacht hineinziehen. Für Fragen ist am Freitag, 23. August, und Samstag, 24. August, von 8 Uhr bis 18 Uhr sowie am Sonntag, 25. August, von 8 Uhr bis zum Ende der Maßnahme ein Bürgertelefon unter der Telefonnummer 0541 323-3331 geschaltet.

Weitreichende folgen bestehend außerdem für Bahnreisende: Ab 9 Uhr ruht der Betrieb zwischen Osnabrück Hauptbahnhof und Eversburg. Nähere Informationen erteilen der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke sowie die Deutsche Bahn, die NordWestBahn und die Westfalenbahn.

Natürlich liegen im evakuierten und gefährdeten Bereich auch einige Geocaches. Diese können selbstverständlich während der Entschärfung nicht angegangen werden. Die in der Innenstadt befindlichen Tradis, Multis, Mysteries und Wherigos legen somit eine kleine Pause ein. Wer sich an dem Tag dennoch körperlich und/oder geistig betätigen möchte kann eigenständig Dosen suchen oder an Aktionen von Osnabrücker Organisationen teilnehmen, welche des öfteren während solcher Zwangslagen angeboten werden.

Wir wünschen allen Betroffenen trotz der Räumung einen angenehmen Sonntag und hoffen auf einen positiven Verlauf. 
Weitere Infos auf:
VIDEO: http://www.os1.tv/Video/46403025001/?bctid=2601250504001

[UPDATE] Die Feuerwehr Osnabrück hat auf ihrer Facebook-Seite bekanntgegeben: Gute Nachrichten: Die geplante Evakuierungsmaßnahme am 25.8.2013 fällt aus - erste Sondierungen haben ergeben, dass es sich bei dem Verdachtspunkt nicht um eine Bombe handelt! 

Donnerstag, 8. August 2013

GTM 2013 - Der Countdown


Osnabrück/Deutschland. Die Sommerferien in Niedersachsen und einigen anderen Teilen Deutschlands sind nun vorbei und die fleißigen Schüler sitzen nun wieder in den derzeit mehr oder weniger warmen Klassenzimmern, während die Eltern in ihrem Job weiter knechten müssen. Dabei schweifen die Gedanken das ein oder andere mal an den vergangen Urlaub mit interessanter Umwelt und Geocaches zurück und lässt seine Freunde und Familie durch Erzählungen und Fotos daran teilhaben. Diesen Gedanken haben der Berufsgeocacher und travelgeek.de weitergeführt und den Wettbewerb "GeoTravelMoments 2013" ins Leben gerufen.

Bild 1: Mein Beitrag zum Wettbewerb
Mit diesem Wettbewerb wollen die Initiatoren das "Fernweh" auch bei Daheimgebliebenen wecken und rufen alle reisenden Geocacher dazu auf ihr schönstes Urlaubsfoto einzusenden und eine kurze Geschichte zu dem Bild zu erzählen. Dies geschieht natürlich auf freiwilliger Basis, aber ein weiterer Anreiz wird durch qualitativ hochwertige Preise im Gesamtwert von ca. 350 €, welche durch Garmin, Zecken und Dornen, traveldiary und cachetool.de zur Verüfung gestellt werden, geschafft. Ihr wart diesen Sommer auch unterwegs und wollt an dem Wettbewerb teilnehmen? Lest einfach die nachfolgenden Zeilen und folgt dem Link und schon seid ihr im Groben informiert und eure Teilnahme ist nur noch wenige Klicks entfernt.


Teilnahmebedingungen (Mitmach-Anleitung)
  • Geocaching (GPS, Cache, …) und Reisen (Landschaft, Kultur, …) muss in irgendeiner Weise erkennbar sein. Oder um es nochmal anders auszudrücken: Es soll eine Werbung sowohl für eine Region darstellen, als auch für das Geocaching.
  • Das Foto soll authentisch rüberkommen und nicht von einem professionellen Fotografen gemacht worden sein.
  • Fotos in bester Qualität und nicht zu kleinen Maßensollten eingereicht werden, die jedoch nicht  8 MB überschreiten dürfen.
  • Vergiss nicht, dass du die Rechte des Fotos besitzen musst und die Rechte Dritter nicht verletzt!
Wenn ihr ein geeignetes Foto von eurer diesjährigen Tour gefunden habt benutzt das Teilnahmeformular um an dem Wettbewerb teilzunehmen. Einsendeschluß ist der 31. August 2013 um 23:59 Uhr. (siehe Countdown).


Ist euer Foto eingesendet heißt es eigentlich nur bis Anfang September zu warten. Dann startet zum einen die Voting-Phase für die Öffentlichkeit und zum anderen die Wahl der Jury für das beste Foto. Die Fach-Jury besteht aus Alexander Monsky (Geocaching-Podcast berufsgeocacher.de), Jens Freyler (Reiseliteraturverlag traveldiary.de), Markus Gründel (Autor der Geocaching-Reihe des Conrad Stein-Verlags) und Robin Meyborg (Reiseblog travelgeek.de).







Donnerstag, 27. Juni 2013

Phase 4: Konzepieren der App + Status der Vorschläge

Bild 1: Verschiedene GPS-Apps (Android)
Osnabrück/Deutschland.Es gibt wieder Neuigkeiten von den App-Entwicklern und somit vom der iOS-Projekt. Vor gut einem Monat starteten die Beiden Initiatoren ihre Arbeiten an der "Eierlegendenwollmilchsau", wie die App in der GC-Szene bereits genannt wird und befindet sich nun in der vierten Phase. Geocacher aus ganz Deutschland beteiligten sich an der Ideenfindungsphase und reichten bisher insgesamt 30 Ideen ein. Desweiteren suchen die Entwickler weiterhin einige Jury-Mitglieder, als auch BETA-Tester für die App. (siehe dazu diesen Artikel). In diesem Artikel möchten wir euch den Status zu den einzelnen Vorschlägen aufzeigen.

Wie der Internetseite der Entwickler zu entnehmen ist haben sie die ersten Funktionen für die Version 1.0 der App ausgewählt. Alle Funktionen, die nun mit in die erster Version übernommen werden, können über die normale Ansicht der Funktionsvorschläge eingesehen werden. Dort wurden die Funktionen auf den Status "gestartet" gesetzt und grün markiert. Derzeit sieht dies wie folgt aus (Stand 27.06.2013):

[GESTARTET]
  1. 1. API-Anbindung an GC.com
  2. 2. GPS "Trigger" - Akku!?
  3. 3. Info Austausch: Senden/Empfangen von Informationen
  4. 4. Pocket Queries importieren
  5. 5. Batterielaufzeit
  6. 6.Nutzung nur mit "GPS" Signal muss möglich sein
  7. 7.Fieldnotes Export als Datei
  8. 8. Datum & Uhrzeit sollten möglichst immer sichtbar sein!
  9. 9. Karte, welche sich in Fahrtrichtung ausrichtet [optional]
  10. 10. Mindestens c:geo-Funkionen
  11.  Übernahme von veränderten Koordinaten (z.B. bei Mysterys)
  12. Eingabe von Koordinaten
  13. Live-Karte

[GEPLANT]

  1. Unterstützung von Offlinekarten
  2. GPX-Trackaufzeichnung
  3. Keine Social Network Anbindung
  4. "Freunde-Karte"
  5. Anzeigen von Favoritenpunkten auf der Live-Karte
  6. Notruf- (Backtrack-)Funktion
  7. Hilfe holen: Nachrichten senden/ Adressbuch/ TJ-Funktion
  8. Eigene Notizen/ Koordinaten/ Formelberechnung/ Fotos
  9. Macrosprache wie beim CacheWolf
  10. Differenziertes Aktualisieren
  11. Freunde-Filter bei Cache-Logs
  12. Navigation zum Cache über externe Programme
  13. Nicknames anwählbar, um weitere Caches auszuwählen
  14. Reisecomputer
  15. Peilen & Los
[ABGELEHNT]
  1.  Unterstützung von opencaching.de [später geplant!]
  2. App auf iOS, Android und Windows Phone [später evtl. Android]
  3. Gespeicherte Caches per Bluetooth übertragen [unter iOS nicht möglich, evtl später über WiFi]
  4. Garmin-Kompatibilität [ Lizenzproblem, aber OSM-Offline-Funktion]
  5. Integrierter Wherigo-Player [Lizenz- und Patentprobleme]
Wer sich an der Ideenfindung, Jury und/oder Beta-Test beteiligen möchte meldet sich bitte bei den Entwicklern Michael Müller und Kevin Beyer. Wir werden das Projekt weiterhin begleiten und verabschieden uns nun vorerst in die Sommerpause. Happy huntig and enjoy the summer!

Donnerstag, 6. Juni 2013

Google Maps: Die neue interaktive Karte [How To-Anleitung] + UPDATE

Bild 1: Logo der Google Maps-App
Weltweit. Der Internetgigant "Google" ist nun mittlerweile seit 15 Jahren aktiv im Geschäft. Was als Suchmaschine begann und sich gegen einige Konkurrenten behaupten musste nahm immer größere Auswüchse an. So zählt neben der Suchfunktion, welche das Internet nach einem bestimmten Begriff durchsucht, nun mittlerweile auch ein eigenes soziales Netzwerk (Google+), das Android Betriebssystem für Tablets und Smartphones, eine Übersetzungsmaschine, Mailservice, Kalenderservice, Spiele wir Ingress (wir berichteten) und einige weitere Softwareprodukte zur Verfügung. In der näheren Zukunft wird das Unternehmen noch mit Google Glass eine weitere technische Innovation auf den Markt werfen. Nun hat Google die BETA-Test-Phase seines neugestalteten Google Maps gestartet, welches unter dem Namen "Helloworld" läuft, und ist zur Optimierung auf das Feedback der Nutzer angewiesen.

Zum vergrößern der Bilder auf selbige Klicken! Dieser Artikel spiegelt nur einige neue Methoden und Möglichkeiten wieder! Bei Rückfragen in den Kommentaren werde ich diese "Anleitung" gerne korrigieren und erweitern.

Eine Einladung zu diesem Test-Prozess können Interessierte auf der  Projektseite anfordern. Sobald nach wenigen Tagen Wartezeit die Einladung bestätigt wurde hat der User Zugriff auf alle alten und neuen Funktionen. Nach der Einladung steht nun allerdings die nächste Hürde an. Derzeit funktioniert der neue Kartendienst ohne große Ladezeiten nur im hauseigenen Browser "Google Chrome". Im Internet-Explorer und FireFox wird die neue Ansicht erst garnicht angezeigt oder das Linkbild zur Testseite fehlt. Hat der User diese Hürde überwunden kann er folgende Unterschiede mit einem Blick feststellen:

Bild 2: Vergleich der Google Maps-Kartenansichten in Google Chrome. Links (Alt) und Rechts (Neu)

Der erste Eindruck und erste Gehversuche
Auf dem ersten Blick fallen gleich einige Änderungen ins Auge. Zum einen füllt die Karte nun das gesamte Browserfenster aus und wird nicht wie in der alten Software von einem Layer zu 1/3 überdeckt. Das neue Eingabefenster befindet sich, genau wie alle anderen Auswahl- und Eingabeflächen, als Overlayer über der Karte. Dies sorgt für mehr Übersichtlichkeit. Zum Anderen handelt Google nunmehr nach dem Prinzip "Weniger ist mehr" und stellt somit nur noch für den Nutzer (wahrscheinlich) nötige Informationen auf der Karte dar und schützt vor einer übermäßigen Informationsflut. Dazu speichert der Internetdienst Suchanfragen und optimiert bei jedem Klick und während der Sucheingabe die Karte und Informationsfelder auf wesentliche Orte/Informationen. Bei den ersten Eingaben bekam ich den Eindruck, dass die Karte "intelligenter" geworden ist. Sie scheint zu wissen was ich möchte.

Das Suchfeld
Bild 3: Das Eingabefeld inkl. Orientierungs-Layer
Bild 4: Favorit Groundspeak HQ in Seattle
Google weicht von seiner Aufgabe als Suchmaschine auch weiterhin nicht ab und setzt auf ein optimiertes kleines Suchfeld in der oberen linken Ecke des Browserfensters und ist der Dreh- und Angelpunkt der Anwendung. Direkt unter selbigen befindet sich eine Auswahl zur Orientierung auf der Karte, welche je nach Kartenausschnitt verschieden ausfällt. So kann mit dem selektieren von "Verkehr" die aktuelle Situation auf den Straßen, "Öffentliche Verkehrsmittel" alle Bushaltestellen, Bahnhöfe & Co. inklusive Abfahrtzeiten/Linie oder "Mit dem Fahrrad" alle Radwege angezeigt werden. Sobald eine Eingabe in das Feld getätigt wird verändert sich die Anzeige und es werden Suchvorschläge unterbreitet. Ist die Eingabe vollzogen oder ein Vorschlag ausgewählt so stehen zahlreiche weitere Auswahlmöglichkeiten. Diese richten sich wieder individuell nach der Eingabe. Wurde der Suchbegriff "Pizza" eingegeben werden alle eingetragenen Pizzabäcker im Kartenausschnitt angezeigt. Wurde eine Firma, oder Adresse (wie in unserem Beispiel) angegeben so wird die komplette Anschrift, Bewertung durch Benutzer, Ansicht in Google Street View, Internetseite und Telefonnummer angezeigt. Kurz gesagt: Alle relevanten Informationen!

Die Favoriten 
Um die eigenen wichtigsten Orte schnell und gezielt anwählen zu können wurden die sogenannten Favoriten überarbeitet, welche mit einem Klick auf einen gelben Stern gespeichert werden können (siehe Bild 4: Groundspeak HQ, Seattle) und bei einer erneuten Suche ganz Oben angezeigt werden.

Bild 5: Anzeige alternativer Routen nach Suchanfrage
Der Routenplaner
Der Routenplaner hat im neuen Google Maps eine Komplettüberarbeitung erhalten. Bis vor kurzem war es nur möglich Strecken entweder nur mit "Auto", "zu Fuß" oder "mit dem Rad" zu absolvieren. Nun kommt die Option "Öffentliche Verkehrsmittel" (siehe oben) neu hinzu. Außerdem zeigt Google nach dem Auswählen von zwei Orten mehrere Möglichkeite Verkehrsmittel und Strecken auf der Karte an. Dabei steht die schnellste Verbindung (sofern dies nicht vom Nutzer anders eingestellt wurde) immer oben inkl. Dauer, Strecke (km/mile), aktuelle Verkehrslage, Linien, Umstiege, nächste Abfahrt usw. untereinander in einem weiteren Layer unter der Suchanfrage. Die alternativen können ausgewählt werden und sofort optimiert sich die Karte wieder auf die ausgewählte Strecke. Auch die Funktion "fahren über" ist weiterhin verfügbar, und kann bei allen Fortbewegungsmitteln (außer dem öffentlichen Verkehr) dem eigenen Wunsch angepasst werden, indem mit der Maus ein Streckenabschnitt verschoben wird. Wird eine bestimmte Methode der Fortbewegung gewählt so ändert sich folgendes bei genauer Betrachtung (zwischen den Reitern kann gewechselt werden):

Bild 6: Tour mit dem Auto
Auto: Anzeigen zwei (oder mehr) verschiedener Routen inkl. km und Dauer. Aktuelle Verkehrslage zeigt den Verkehrsfluß auf der Karte von grün (schnell) über gelb (mittel) bis rot (langsam) an. Ein Klick auf "Anleitung" zeigt eine Beschreibung mit Abbiegehinweise nach entsprechender Dauer und gefahrenene Kilometern. An dieser Stelle lässt sich auch einstellen, ob Autobahn und Mautstraßen vermieden werden sollen. Die Karte bleibt als kleine Ansicht erhalten.

Bild 7: Tour mit öffentlichem Verkehr
Öffentliche Verkehrsmittel: Zeigte eine (oder mehrere) Verbindungen zwischen den gewählten Orten an und unterscheidet zwischen verschiedenen Bus- und Zugarten. Die Dauer der Reise und die Regelmäßigkeit der Verbindungen (z. B. "Mo-So: 07:30-22:30 - alle 60 Minuten) und die nächste Abfahrt (z. B. 12:37 - 13:47 (1 Std. 10 Min.)) wird dem nutzer angezeigt. Mit einem Klick auf "Weitere Optionen und Zeiten" wird ein Zeitstrahl der möglichen Verbindungen angezeigt und dadrunter die Umstiegszeiten und -Orte. Über dem Zeitrahl lässt sich die Abfahrtzeit und -Datum verändern. Die Karte bleibt als kleine Ansicht erhalten.

Bild 8: Tour als Fußgänger
Fußgänger: Hier wird nur eine Strecke angezeigt, welche sich durch die unendlich vielen Punkte aber individuell verschieben lässt. Auffällig bei dieser Anzeige ist, dass vorsätzlich die Strecke an geraden Autostraßen vorbeiläuft, aber auch - für mich unerwartet - Wanderwege mit einbezieht. Genau wie beim Auto wird eine "Anleitung" mit Abbiegehinweisen nach absolvierter Strecke angezeigt. Enthälte die Strecke viele Abbiegungen so ist deie Anzeige mehrere Bildschirme lang. Die Karte bleibt als kleine Ansicht erhalten.
Bild 9: Tour mit dem Fahrrad

Fahrrad: Möchte der Nutzer die Strecke per Rad erfahren so wird wie beim Fußgänger eine Möglichkeit mit unendlich vielen Punkten angezeigt, welche individuell verschoben werden können. Die Radstrecke verläuft oft an Landtraßen und auf Radwegen, bezieht aber ebenfalls auch Wanderwege mit ein. Die "Anleitung" ließt sich genau wie bei "Auto" oder "Fußgänger". Enthälte die Strecke viele Abbiegungen so ist deie Anzeige mehrere Bildschirme lang. Die Karte bleibt als kleine Ansicht erhalten.

Anzumerken ist, dass keine Flugverbindungen gesucht/gefunden werden können, genauso wie Fährverbindungen. Daher ist ein übersetzen von Deutschland in Richtung Übersee derzeit noch nicht per Google Maps möglich.

Weitere Funktionen/Möglichkeiten
Google bindet in das neue Maps bereits einige vorhandene Infrastruktur ein. Diese erwähnen wir nur kurz an dieser Stelle. Zu diesen Funktionen zählen unter anderem Street View, Earth und 3D-Gebäude

Verbesserung durch User
Einigen dürfte die Nutzereinbindung zum erstellen einer öffentlichen Karte durch "Open-Street-Map" (eine kostenlose Karte, welche ein Gemeinschaftsprojekt darstellt) bereits bekannt sein. Nun bedient sich auch der Internetgigant dem Wissen der Nutzer und bittet um die Aktualisierung der Karte und Meldung von Fehlern. Dies geschieht bereits in der Testphase und lässt sich ohne große Erklärung vollziehen. Der Problembereich kann mit einem Kasten markiert und das Problem beschrieben werden. Wenn die Meldung eingegangen ist erhält der User noch eine E-Mail über diesen Vorgang und der Vorgang wird durch Google bearbeitet. Über die Durchsetzung der Änderung wird der User allerdings nicht informiert. [Sollte dieser Bereich noch weiter ausgeführt werden sollen schreibt mir bitte, welche Infos ihr euch wünscht].

UPDATE
Nun kann die Karte auch in anderen Browsern, wie z. B. Fireforx dargestellt werden!

Dienstag, 4. Juni 2013

Phase 2 + 3: Gründgerüst und Jury-Bewerbungen

Bild 1: Verschiedene GPS-Apps
Osnabrück/Deutschland. Wie wir bereits vor einigen Wochen in einem unserer Artikel erwähnt haben, arbeiten zwei erfahrene Geocacher und App-Programmierer aus dem Osnabrücker Land an einem Projekt, indem die gesamte GC-Community an einer App zusammen arbeiten kann. Jeder soll dabei seine Wünsche und Bedürfnisse äußern können. Die Ideenfindungsphase ist nun abgeschlossen und die neuen Phasen wurden eingeläutet. Nun geht es darum das Grundgerüst für die Anwendung zu erstellen und eine Jury zur Auswahl der Funktionen zu finden. Beta-Tester werden auch schon gesucht! Wie ihr euch an dem Projekt beteiligen könnt erfahrt ihr hier.


Der aktuelle Stand
Am 31.05.2013 wurde die Ideensammlung- und Vorschlagsphase abgeschlossen. Das Feedback und die Resonanz war sehr groß und auch positiv. Insgesamt wurden rund 40 Vorschläge für neue Funktionen vorgeschlagen. Die Fülle hat überrascht und einen Großteil davon werden werden die Entwickler auch versuchen umzusetzen. Da der Android-Markt durch c:geo & Co. bereits abgedeckt ist wird die Entwicklung der Eier-legenden-Wollmilchsau, wie die App bereits in einigen Podcasts genannt wird, vorerst exclusiv für iOS-Geräte entwickelt.

2. Phase [E] Grundgerüst einer App erstellen
Nun kommen wir schon in die zweiter Phase. Aktuell arbeiten Kevin Beyer und Michael Müller an einem Prototypen die Grundfunktionen der Geocaching-App. Dabei spielt Usability und das funktionelle Design eine wichtige Rolle und bilden somit auch den Rahmen des Konzeptes. Nun möchten die beiden jetzt schon für die nächste Crowd-Sourcing-Phase aufrufen.

3. Phase [E+C] Jurysuche
Gesucht und gebildet wird nun eine Art ,,Jury" für die App. Dieser soll in regelmäßigen virtuellen Konferenzen den aktuellen Stand gezeigt werden. Anschließend können die Mitglieder Anregungen und Kritik anbringen, somit den Fortschritt bewerten und Einfluss auf die Entwicklung nehmen. Diese Jury wird stellvertretend für die Geocaching Community Meinungen und Wünsche nochmals äußern und an uns herantragen, sodass sie im engen Kontakt eine anwenderfreundliche App entwickeln. Alle Jury-Mitglieder werden automatisch mit in das Testing-Programm genommen und im Impressum als Beta-Tester ausgewiesen. Wer in der Jury, als auch im Beta-Test-Team deutschlandweit (evtl. auch Österreich und Schweiz) agieren möchte sendet eine E-Mail an kevin.beyer@app-pilot.biz mit folgenden Informationen und Vorraussetzungen:

                            Vorraussetzungen:
                            iOS Gerät
                            Google Account (Hangout)
                            Affinität zum ausführlichen Softwaretesten

                            Inhalte der Bewerbung:
                            Realer Vor- und Nachname
                            Alter
                            GC Name
                            Geocacher seit
                            Anzahl der Funde
                            Erfahrungen mit iOS Caching (Anwendungen & Co)

Wir werden dieses ehrgeizige Projekt in Zukunft begleiten und euch über den aktuellen Stand berichten.

Montag, 3. Juni 2013

Geocaching TV-Tipp 04.06.2013

Geocaching wird immer bekannter und beliebter in der Bevölkerung: Aufgrund der erhöhten Aufmerksamkeit durch verschiedene Medien ist es möglich, dass in Sendungen, Reportagen und Berichten welche Teilbereiche unseres Hobbies betreffen, auch gerne mal das Thema Geocaching nebenbei angeschnitten werden kann. Dies wird wie ich einem Trailer entnehmen konnte am Dienstag 04.06.2013 um 19:05 Uhr in der einstündigen Dokumentation der Pro7-Sendung "Galileo" wieder der Fall sein.

Im Fokus der Sendung wird laut Werbung unser Interessenbereich der Lost Places stehen. Auf der Internetseite des Senders heißt es:  
"In Deutschland gibt es viele geschichtsträchtige Orte, die leider verfallen und aus den Erinnerungen der Menschen verschwinden. Die Rubrik "Lost Places" nimmt den Zuschauer mit auf eine Zeitreise der etwas anderen Art. "Galileo" erweckt außergewöhnliche, aber vergessene Orte wieder zum Leben." (Pro7)

In den Videoauschnitten wurde unter anderem das Betonschif in Redentin, verlassene Theater und mehr gezeigt. Somit werden anscheinend einige Bekannte und Unbekannte Orte in der Bundesrepublik, wahrscheinlich vornehmlich im Osten, aufgesucht. Wen die Thematik "Lost Places" interessiert sollte sich diese Sendung wohl ansehen und/oder aufnehmen!

Freitag, 31. Mai 2013

Geocaching TV-Tipp 01.06.2013

Geocaching wird immer bekannter und beliebter in der Bevölkerung: Aufgrund der erhöhten Aufmerksamkeit durch verschiedene Medien ist es möglich, dass in Sendungen, Reportagen und Berichten welche Teilbereiche unseres Hobbies betreffen, auch gerne mal das Thema Geocaching nebenbei angeschnitten werden kann. Dies wird wie ich einem Trailer entnehmen konnte am Samstag 01.06.2013 um 18:00 Uhr in der einstündigen Dokumentation der VOX-Sendung " Hund, Katze, Maus" wieder der Fall sein.

Im Fokus der Sendung wird laut Werbung das Geocaching stehen. Als "Geodog" bezeichnet wird im Trailer eine Familie (?) mit mehreren Hunden gezeigt, welche mit GPS-Empfänger auf der suche nach den Dosen sind. Im besagten Videoausschnitt "findet" ein Hund einen PETling an einer Schutzhütte im Wald. Was uns noch in diesem Beitrag erwartet? Das ist ungewiss. Der Trailer lässt mehr nicht erahnen.

Wen die Sendung (oder deren Umgang mit unserem Hobby) interessiert sollte sich die Sendung ansehen oder aufnehmen!

Sonntag, 19. Mai 2013

Phase 1: Ideensammlung für neue GC-App [+Update]

Bild 1: Verschiedene GPS-Apps
Osnabrück/Deutschland. Geocaching-Apps und -Tools zur Suche, Verwaltung und Lösung gibt es derzeit wie Sand am Meer. Jeder Geocacher, der mit dem Smartphone durch Flora, Fauna und dem Urbanen Bereich rennt benutzt mehrere verschiedene Apps, welche er nach seinen Bedürfnissen auswählt, installiert und abruft. Zu den Bekanntesten zählen dabei c:geo, GDAK und die offizielle Geocaching-App von Groundspeak. Dabei muss während einer Tour ständig zwischen den verschiedenen Anwendungen hin- und hergewechselt werden und bieten bei einem mehr oder weniger gelungenen Preis-Leistungs-Verhältnis nicht immer den gewünschten Umfang. Nun haben es sich zwei erfahrene Geocacher und App-Programmierer aus dem Osnabrücker Land zur Aufgabe gemacht ein Projekt zu starten, indem die gesamte GC-Community an einer App zusammen arbeiten kann. Jeder soll dabei seine Wünsche und Bedürfnisse äußern können.

Bild 2: Store-Logos
In dieser Woche startete einer der Projektinitiatoren - Kevin Beyer - einen Aufruf in einer örtlichen Geocaching Facebook-Gruppe und legte die Grundidee der transparenten Entwicklung einer Geocaching-App vor, welche auch stetig weiter entwickelt und angepasst werden soll. Schnell trudelten einige Vorschläge von Interessierten ein, aber auch ironisch kritische Stimmen meldeten sich zu Wort. Zusammen mit seinem Kollegen Michael Müller möchte er die Anwendung im Android- und App-Store zu einem kostendeckenden Preis unter dem Banner der Firma AppPilot bzw. Socialmediapilot anbieten, welche bereits einige Referenzen in diesem Bereich nachweisen können (siehe hier und hier).
Bevor dies allerdings möglich ist stehen noch einige Stufen im sogenannten "Crowd-Sourcing"-Projekt an, bei welchem die Community in die Ideen-, Konzeptions und Testphase stark mit eingebunden werden soll. Dies sieht wie folgt aus:
  1. [C] Sammeln von Ideen und Vorschlägen
  2. [E] Grundgerüst einer App erstellen
  3. [E+C] Bildung einer Jury aktiver Geocacher zur Auswahl von Funktionen und Tools
  4. [E] Konzepieren der App
  5. [C] Abnahme des Konzepts von der Jury und der Community
  6. [E] Beginn der Entwicklung
  7. [C] Testphase
  8. [C] Beta-Testphase
  9. Startschuss
[C] = Communityaufgabe
[E] = Entwickleraufgabe

Derzeit steht die Community vor der Aufgabe ihre Ideen dem Entwicklerteam mitzuteilen. Dabei ist keine Idee zu abwegig oder wird sofort aussortiert. Ob diese am Ende in die Anwendung einfließt richtet sich unter anderem nach Nutzen, Übersichtlichkeit und Machbarkeit. Wenn ihr auch als Mitwirkende erwähnt werden (oder auch nicht) und in der objektiven Jury oder dem unabhängigen Testteam sein wollt wendet euch mit euren Anregungen und Wünschen per Mail an die Entwickler.

Nun steht auch ein Tool zum Vorschlagen von Funktionen und deren Abstimmen zur Verfügung in dem JEDER seinen Vorschlag einreichen und anderen seine Stimme geben kann. Nun liegt es an euch!!!

[Update 24.05.2013 13:50] Es gibt Neuigkeiten von der Entwicklerfront. Die Entwickler haben nun noch eine Internetseite erstellt, auf der der aktuelle Status nachzuverfolgen ist. Wir bleiben für euch weiterhin am Ball.

Wir werden dieses ehrgeizige Projekt in Zukunft begleiten und euch über den aktuellen Stand berichten.

Mittwoch, 17. April 2013

Geocaching TV-Tipp 23.04.2013

Geocaching wird immer bekannter und beliebter in der Bevölkerung: Aufgrund der erhöhten Aufmerksamkeit durch verschiedene Medien ist es möglich, dass in Sendungen, Reportagen und Berichten welche Teilbereiche unseres Hobbies betreffen, auch gerne mal das Thema Geocaching nebenbei angeschnitten werden kann. Dies wird - wie mir zuverlässige Quellen zugetragen haben - am Dienstag 23.04.2013 um 18:15 Uhr in der NDR-Sendung "NaturNah: Uhus in Niedersachsen" wieder der Fall sein.

Im Fokus der 30-Minütigen Dokumentation wird Albrecht Jacobs vom NDR-Kamerateam ein ganzes Jahr lang begleitet und bei seiner Arbeit mit den Eulen gefilmt. Der Bericht reicht von der Brut und Aufzucht der Jungvögel und der Nahrungsaufnahme über zu vielen anderen Maßnahmen, welche ergriffen werden um diese Tiere zu schützen und zu verbreiten.

Auf der Internetseite vom NDR heißt es:
"Albrecht Jacobs aus Stadtoldendorf setzt sich seit den 1970er Jahren für den Erhalt dieser Vogelart in Niedersachsen ein. Erfolgreich hat er in Gefangenschaft gezüchtete Uhus im Weserbergland und im Vorharz ausgewildert. Er initiiert Brut- und Schutzmaßnahmen mit Behörden, Stromversorgern und Steinbruchbesitzern. Ihm und seinen vielen Unterstützern ist es zu verdanken, dass es wieder ca. 150 Brutpaare im südlichen Niedersachsen gibt. Viele künstlich angelegte Brutplätze in Felswänden und ein reichliches Nahrungsangebot sorgen für eine stabile Population."

Wie die meisten von uns Wissen lauert ein gewisses Konfliktpotential zwischen Geocachern und Behörden insbesondere in Naturschutzgebieten und Steinbrüchen. Der Dialog zwischen allen Betroffenen ist an dieser Stelle sehr wichtig und konstruktive Gespräche und Aufklärung können Missverständnisse vorbeugen. Wer sich für Eulen, Natur- und Tierschutz und/oder Geocaching in den Medien interessiert sollte einschalten.

Montag, 15. April 2013

GPS (Georgsmarienhütter Panorama Strecke) - Ein Powertrail der besonderen Art

Bild 1: Belohnungs-Badge GPS
Osnabrück/Kloster Oesede. Powertrails sind in der Geocaching-Community starkt umstritten. Sie sprießen so plötzlich wie Pilze aus dem Boden und sind oftmals auf Grund verschiedener Faktoren genauso schnell wieder im selbigen verschwunden. Sockenpuppen, verärgerte Gemeinden, Polizeieinsätze wegen des Verdachts auf Drogenverstecke oder regelwiedriges Verhalten von Geocachern sorgen desöfteren für eine schnelle Archivierung. Nun existiert in Osnabrück neben der OFC-Reihe (35 km und 30 Dosen) und dem BBLW (ehemals 120 Dosen und derzeit im Rückbau) der neue GPS-Trail (25 km und 60+2 Dosen) und zieht Geocacher aus Nah und Fern an. Die Logs der neuen Runde lesen sich derzeit durchweg positiv.

Bild 2:  Bahnhof "Kloster Oesede
Zahlen, Daten, Fakten:
Datum: 14.04.2013
Wetter: ca. 14°C, wechselhaft
Strecke: 25 km + ?
Geocaches: 66 Dosen
Kosten: 10,10 €
Datei: garmin.connet.com (.gpx; ohne Bonis!!!)

Die Wettervorhersage kündigte sonnige 18°C für den Sonntag an und somit stand schnell der Plan den neuen GPS-Trail zu zweit mit dem Drahtesel anzugehen. Aus Mangel an einem motorisierten und fahrbaren Untersatz wurden die öffentlichen Verkehrsmittel benutzt. Hier auch gleich ein Tipp für Bahnreisende: Der Powertrail startet direkt in der Nähe des Bahnhofs "Kloster Oesede". Eine direkte An- und Abreise mit dem zwischen Osnabrück und Bielefeld verkehrendem "Haller Willem" ist stündlich möglich und kostet mit Rad (ab Osnabrück) 6,10 € für ein Tagesticket und 2x 2,00 € für das Fahrradticket. Die Tickets können am Automaten im Zug oder bei dem freundlichen Bahnpersonal erworben werden. Günstiger und umweltfreundlicher kann eine solche Radtour nicht starten.

Am Bahnhof angekommen wurden die Drahtesel gesattelt, der Cache "GPS 01" angewählt und in die Pedale getreten. Bereits an der zweiten Dose begegneten wir dem ersten bekannten Gesicht und meine Vermutung, dass wir heute nicht die einzigen sein werden bewarheitete sich. Das gute Wetter nutzten die meisten wohl nun wieder um die Cache-Saison einzuläuten, den Frühling zu begrüßen und den Winterspeck den Kampf anzusagen. Wir setzten unsere Tour fort und befanden uns bereits nach "GPS 05" außerhalb der Ortschaft und konnten den ersten grandiosen Blick über das Osnabrücker Land rund um Georgsmarienhütte schweifen lassen. Die Erwartungen an diesen Trail wurden durch uns ein wenig höher gesteckt und weiter ging es. In den Vordergrund setzten wir das Erlebnis und nicht die Statistik. Am nördlichsten Punkt des Trails konnten wir bei "GPS 12" eine schöne alte Kapelle mit anliegender Pferdewiese bewundern und wurden von einem weiteren Cacherteam eingeholt und ein Stück weit begleitet. Kurz vor der 13ten Dose stieg uns der Geruch von gegrillten Würstchen in die Nase und die Bäuerin von gegenüber gab uns einen freundlichen Hinweis wo wir suchen müssten.

Bild 3: Panoramablick über Georgsmarienhütte von der alten Kapelle bei Dröper
Unser Plan war es bei "GPS 16" einen kleinen Abstecher zu einem bisherigen Geheimtipp zu machen. Dennoch haben einige Absolventen des Powetrails bereits den Umweg über Die Gasregelstation zum Cache "Abbadons Fluch" von Pokitamo gefunden. Wer diese Dose besucht sollte wie im Listing versprochen Zeit, Geduld, Ruhe und evtl. ein Snickers als Nervennahrung mitnehmen. Bei diesem D5/T2,5 geht es darum den Geist aus seiner Flasche zu befreien. Dies ist schwieriger als es klingt. Nach gut 10 Minuten erfüllte uns der Gini unseren Wunsch und wir konnten uns in das Logbuch eintragen. Nun dauerte es doppelte so lange den wiederspenstigen Geist wieder in seine enge Flasche zu zwängen. An dieser Stelle möchte ich besonders die Idee und handwerkliche Arbeit der Ownerin loben. Vielen Dank dafür!

Der Weg von "GPS 17" bis "GPS 27 führte uns vorbei an einigen Bauernhöfen über wechselhaften Untergrund. Es begann entgegen der Wettervorhersage zu regnen und das vorrankommen wurde ein wenig erschwert. Die erste Pause legten kurz vor der Hälfte in einer Bushaltestelle ein und stärkten uns mit selbstgemachten Wraps, Brötchen, Keksen und Getränken. Nachdem der Regen aufgehört hatte ging die Tour mit neuer Kraft weiter und mit dem Geruch von nassem Gras in der Nase streiften wir den äußeren Rand des Limberges. Mir kam die Gegend zunehmend bekannter vor. Am Zeppelinstein erholten wir uns nach einem ziemlich steilen Ansteig von den bisher überstandenen Strapazen und wurden von einer weiteren großen Gruppe eingeholt unter der auch zahlreiche bekannte Gesichter waren.

Die Pause zog sich ein wenig in die Länge und nach dem Austausch von TB- und Coin-Nummern als auch dem üblichen Cachertalk ging es in der stark gewachsenen Gruppe weiter.Dies hielt sich dann für einige Dosen, aber verlief sich wieder und wir ließen uns ein wenig zurückfallen. Als wir "GPS 40" absolvierten holte ich mir unbewusst meinen 700ten Punkt. Bis zu "GPS 41" ging es munter weiter durch den hügeligen Teuteburger Wald und auf dem nahen Parkplatz wurde mit "Maßvolles Vergnügen" ein besonderer Cache mitgenommen, welcher durch eine besondere Idee auf dieser Tour zu begeistern weiß. Darauf wartete außerdem auch das ebenbürtige "Offensichtliche Vergnügen".

Meine Begleiterin konnte kurz nach der Durchquerung der Bauernschaft über die gut ausgebauten Wege bei "GPS 56" den Wechsel in den zweistelligen Bereich mit ihrem 100ten Fund feiern. Sekt und Selters waren leider nicht zur Hand, so musste ein Händeschütteln und "Gratuliere" reichen. Vier weitere Dosen später saßen wir wieder am Ausgangspunkt und trugen alle ermittelten Buchstaben in die Formel ein und ermittelten noch die Bonuskoordinaten.

An Bonuscache und Super-Bonus waren bereits andere Dosensucher unterwegs, was uns erneut widerspiegelte, wieviele an diesem sonnigen Tag eigentlich unterwegs waren. Nach gut 7 Stunden konnten wir die Runde glücklich und geschafft am Bahnhof beenden und ließen das Erlebte nochmal Revue passieren.

Fazit des Tages und Trails: 

Die Streckenführung ist gut durchdacht und nicht zu anstrengend. Das Auto sollte definitiv an den angegebenen Koordinaten stehen gelassen und der Drahtesel gesattelt werden. Die Anreise per Bahn war stressfrei und kostengünstig. Wer einen solchen Powertrail absolviert sollte diesen mit den richtigen Personen angehen und ausreichend Proviant und Zeit mitnehmen. So macht es doppelt soviel Spaß. Meiner Meinung nach haben die Owner hier einen außergewöhnlich schönen Powertrail gelegt, der seinem Namen gerecht wird. Ich drücke die Daumen, dass dieser lange bestehen bleibt und weitere Cacher(familien) begeistert.